Supraleiter-Verstärker der NASA soll Signale aus dem Weltall einfangen

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Mit den Supraleitern Titannitrid und Niobium Titannitrid als Kern eines neuen Verstärkers wollen Forscher des Caltech und des Jet Propulsion Laboratory der NASA störfreie Signale von schwarzen Löchern und Quantenpartikeln sammeln.

Dank der Supraleiter können sich Elektronen bei niedrigen Temperaturen reibungsfrei durch den Verstärker bewegen. Hierdurch können nun mehr Frequenzen mit größerer Sensibilität abgedeckt werden.

Der Verstärker soll dabei nur die besten Eigenschaften anderer Verstärker kombinieren. Er arbeitet in einem zehnmal größeren Frequenzbereich als ähnlich sensible Verstärker und könnte damit in einem Bereich zwischen wenigen Gigahertz und einem Terahertz suchen. Damit könnten beispielsweise die schwachen, hochfrequenten Radiowellen ferner Galaxien verstärkt werden.

Außerdem können Signale ohne Störungen verstärkt und unerwünschte Nebengeräusche ausgeklammert werden. Im Grunde sollen die Verbesserungen diese Geräusche auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Die Vorteile einer solchen Technologie sind bisher nur vage erkennbar. Sie soll es aber ermöglichen, Sterne, Galaxien und schwarze Löcher besser zu untersuchen. Außerdem sollen die Verstärker für die Quantenmechanik nutzbar sein und bei der Entwicklung von Quantencomputern helfen. [Caltech via Futurity]

[Oliver Schwab / Adrian Covert]

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  1. Benutzt doch bitte eine einheitliche Schreibweise: Wer “Niobium” schreibt, muß auch “TitaniumNitridium” scheiben.

    Mal im Ernst: Die zunehmend unreflektierte Verwendung der englischen Variante eines Elementnamens… wozu soll das gut sein? Das Zeug heißt “Niob” auf gut Deutsch!

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