USA: eBooks vor Hardcover-Bücher

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Ich hab´s ja immer gewusst! Das eBook kommt und wird sich bald besser verkaufen als das altmodisch auf Papier gedruckte Format. Vor Jahren von meinen Freunden für diese Behauptung müde belächelt, kommt jetzt aus den USA ein weiterer Beweis, dass es wohl nicht mehr so lange dauern wird. Im Bereich Erwachsenen-Belletristik verkauften sich dort im Jahr 2011 eBook besser als ihre Hardcover-Varianten. Ha!

Glaubt man einer Studie von amerikanischen Verlegern soll sich im vergangen Jahr in den USA der Absatz an eBooks verdoppelt haben. Demnach stieg der Umsatz mit eBooks auf 2,07 Milliarden Euro. Im Jahr 2010 lag dieser noch bei 869 Millionen Euro. Die Studie sagt weiter, dass die elektronischen Bücher bereits über 15 Prozent des Gesamtabsatzes an Büchern ausmachen. Im Bereich Erwachsenen-Belletristik sogar ganze 30 Prozent.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Absatz an eBooks in Deutschland damit nicht einmal ansatzweise mithalten kann. Dennoch: Das eBook kommt, und zwar mächtig! Ich lese seit knapp zwei Jahren Bücher eigentlich nur noch auf einem eBook-Reader (den man neuerdings auch jailbreaken kann). Wie konsumiert ihr Bücher?

[Via HuffingtonPost; Bild: flickr(goXunuReviews)]

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  1. Für alle, die auch nicht versehen, warum 30% jetzt mehr sein sollen als 70%: Die Papierformate teilen sich auf in „hardcover, trade paperback and mass market paperback“-Formate. Papier gewinnt also immer noch, aber die überteuerten Hardcover-Ausgaben liegen offenbar unter 30%.

  2. Aber es wird wohl einige Jahren dauern, bis hier zu Lande das eBook das klassische Holzbuch verdrängt. In den USA sind die Leute wirklich verrückt nach eBooks, hier wird man noch mit seinem eReader in der Öffentlichkeit müde belächelt.

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