RIM will Emotionen in Nachrichten einbinden

BlackBerry-Messenger

Ein kürzlich aufgetauchter Patentantrag offenbart, dass das angeschlagene Smartphone-Urgestein Research in Motion mit Hilfe von Sensoren die Gefühlslage seiner Nutzer erkennen und an Nachrichten-Empfänger übermitteln will.

Die durch Sensoren für Bewegung, Blutdruck und Herzschlagfrequenz ermittelten Gefühlszustände will RIM durch verschiedene Darstellungen der geschriebenen Worte erkenntlich machen. Unterstützung sollen die Sensoren zudem – falls vorhanden – von Bildern der Front-Kamera erhalten, was sicher nicht bei jedem Anklang finden wird.

Ungeachtet der Technik stellt sich die Frage, ob es wirklich nötig oder wenigstens sinnvoll ist, Emotionen in Nachrichten einzubinden. Wer möchte, kann das mittels Emoticons schließlich auch ohne sich dabei beobachten zu lassen, zudem gibt es sicher Momente, in denen es von Vorteil ist, seine Gefühle erst mal nicht zum Ausdruck zu bringen.

[Wired]

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  1. da geht’s nicht um emotionseinbindung sondern um emotionaler positionserkennung im kontext von schnellem schreiben. emoticons haben immernoch den nachteil, dass sie als zusätzlicher nachrichtenteil einen kontext herstellen müssen. diesen zusätzlichen teil muss man tippen. das ist doof.

    besser für den user experience wäre es direkt festzustellen, wie jemand etwas meint und das direkt zum ausdruck zu bringen. darauf zielt das patent ab. es ist ein ux designpatent.

    ach und ja: wenn das patent von apple gekommen wäre, hätte es hier höchstes lob erfahren.

    1. Ich sehe das anders – schlicht weil ich der Überzeugung bin, dass man selbst entscheiden können sollte wann, ob und welche Gefühle man zum Ausdruck bringt. In Anbetracht dessen spielt es auch keine Rolle ob das Patent nun von Apple, Nokia oder RIM beantragt wurde.

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