BugASalt: Mit der Flinte auf Fliegenjagd

bugasalt

Jetzt kommt doch noch der Sommer und mit ihm verstärkt die lästigen Fliegen, Mücken und anderen nervigen Insekten. Aber vergesst die Fliegenklatsche oder das Insektenspray, denn die eigenen vier Wände befreit man bald mit einem Luftgewehr vom Ungeziefer.

BugASalt heißt die Waffe, mit der man bald in den Kampf gegen das lästige Summen und Brummen gehen soll. Es ist ein Repetiergewehr aus Plastik, das mit Hilfe von Luftdruck eine Ladung Salz auf das Ziel abfeuert. Ja genau: gewöhnliches Speisesalz. Pro Schuss kommt nicht mehr als eine Prise zum Einsatz. Aber das reicht schon, um die fliegenden Nerventöter manövrierunfähig zu machen – und das aus einer Entfernung von etwa einem Meter.

Das Video (s. unten) zeigt sehr schon, wie die Fliegen – vom Salz getroffen – einen Purzelbaum in der Luft schlagen und regungslos liegen belieben. Der Vorteil: Man kann die Viecher rückstandlos entfernen. Wer bisher immer die Fliegenklatsche benutzt hat, weiß, was ich meine.

Derzeit ist BugASalt noch nicht im Handel erhältlich. Die Entwickler versuchen über die Crowdfunding-Seite indiegogo.com genug Geld für die Produktion zu sammeln. Bisher sind schon 70.000 Dollar zusammen gekommen – 15.000 war das Minimalziel. Die Plastikwaffe wird also wahrscheinlich in Produktion zu gehen. Wer mit einer BugASalt auf die Jagd gehen möchte, kann sich mit mindestens 30 Dollar am Projekt beteiligen – oder warten, bis das Ding irgendwann neben den Pestiziden im Baumarkt steht.

[via neuerdings.comindiegogo.com]

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  1. toooll, da macht das töten gleich doppelt spass. gibt es sowas auch für mäuse, katzen, hunde und sadisten?

    wie auch immer, ich bleibe dabei fliegen aus der luft zu fangen und dann wieder frei zu lassen (glaubt mir eh keine sau). das versaut mir wenigstens nicht die wohnung und müllhalden mit unnötigem salz.

  2. Im deutschen Baumarkt? Wohl eher nicht.
    Denn da das Salz ja mit erheblicher Geschwindigkeit abgeschossen wird, könnte so etwas leicht “wortwörtlich” ins Auge gehen. Daher dürfte es dafür hierzulande die gleichen Einschränkungen geben wie für andere “Sport” Waffen.

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