Private WLANs nicht erlaubt: Hotspot-Verbot bei Olympia

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Messer, Feuerwaffen, Alkohol, Elektroschocker, Feuerwerk, Tiere, Fahrräder – das alles sind Dinge, die die Organisatoren der Olympischen Spiele in London nicht in den Austragungsorten sehen wollen. Das ist mehr oder weniger verständlich. Nun wurde die Liste der verbotenen Dinge aber um ein Kuriosum erweitert: WLAN-Hotspots.

Im offiziellen Dokument (Download als PDF) über verbotene Gegenstände heißt es unter „Dinge, die an den London 2012 Austragungsorten verboten sind“ wörtlich: „Persönliche/private drahtlose Zugangspunkte oder 3G-Hubs (Geräte wie Android-Telefone, iPhone und Tablets sind an den Austragungsorten erlaubt, dürfen aber nicht als drahtloser Zugangspunkt genutzt werden, um mehrere Geräte damit zu verbinden)“.

Der Grund für diese zugegebenermaßen merkwürdige Regelung könnte sein, dass der Telekommunikationsanbeter BT als offizieller Sponsor für den Betrieb der WLAN-Hotspots auf dem Olympiagelände verantwortlich ist. Die Firma hat dafür viele zusätzliche Zugangspunkte aufgestellt und verlangt natürlich Geld für deren Nutzung. Dass Zuschauer nur einmal bezahlen und dann für andere Geräte per Hotspot-Funktion diesen Zugang kostenlos bereitstellen, würde wahrscheinlich nicht im Interesse von BT sein.

[via geeky-gadgets.com]

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  1. Und wie wollen die das bitte überprüfen ?!
    Wenn ich mit 100 anderen Leuten hocke und einen Hotspot verwende werden mich wohl kaum die Sicherheitsleute aus der Masse ziehen wenn sie mich denn überhaupt finden …

    1. …wenn durch Ortung, aber du hast es erfasst. Da du mit höchster Wahrscheinlichkeit in einer größeren Menschenmenge sitzt/stehst und du in Anbetracht dieser menge ziemlich ungenau geortet, wirst ist es wie die suche nach der nadel im Heuhaufen ;)

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