Superheld: Warum Spidermans Spinnenfäden wirklich funktionieren könnten

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In den Spiderman-Filmen und Comic schwingt sich Peter Parker bekanntlich an Spinnenfäden von Haus zu Haus. Und obwohl das natürlich "nur" ein Film ist - ein Matheprofessor sagt jetzt, dass solche Seidenfäden wirklich funktionieren könnten.

Laut Professor Skip Garibaldi von der Emory Universität hat Spidermans Spinnenfaden eine Zugfestigkeit von 120 Pfund pro Quadratmillimeter. Dieser Wert wird von Marvell genannt und entspricht ziemlich genau der Zugfestigkeit echter Spinnenseide und und der von Stahl. Mit anderen Worten: Dieses Material ist extrem stark. Im Film schwingt Spiderman an sehr langen Fäden von Gebäude zu Gebäude mit mehr als genug Seide, um bequem und ohne körperliche Schäden durch die Luft zu gleiten. Die Seide reißt nicht, die Schulter wird trotz der enormen Kräfte nicht ausgerenkt und Mary Jane gerettet.

Aber lässt sich mit Seide auch eine schnell fahrende U-Bahn stoppen? Ja, auch das ist möglich. Man bräuchte ungefähr fünf Tennisball-große Knäul Seidenfaden, was nach Angaben von Garibaldi enorm viel wäre. Das eigentliche Problem ist der Mensch. Die Schultern würden herausgerissen, wenn man diese enorme Kraft auf sie ausüben würde, auch wenn die Seide nicht reißt. Aber immer daran denken: Das ist ein Superheldenfilm. Zeitweilig muss die Logik einfach ins Gras beißen. [Mario Aguilar / Andreas Donath]

[Via Open Culture]

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