Die Luftraumüberwachung der Zukunft ist nach wie vor angreifbar

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Automated Dependent Surveillance-Broadcast, kurz ADS-B, ist die Technik hinter der Luftraumüberwachung der Zukunft. Alles andere als zukunftsweisend ist allerdings die Tatsache, dass man das System ohne große Schwierigkeiten angreifen kann.

In technischer Hinsicht kann man das System nur begrüßen – es befähigt Flugzeuge, eigenständig ihre Position an den Tower zu übermitteln und ist gegen einen vollständigen Shutdown oder Kommunikationsfehler weitestgehend gewappnet. Das eigentliche Problem der Technik besteht darin, dass es zur Kommunikation keinerlei Authentifizierung bedarf. Ein technisch versierter Angreifer könnte sich also relativ problemlos als Flugzeug ausgeben, Profis zaubern gleich mehrere davon auf den Schirm respektive an den Himmel.

Zwar lässt sich die Authentizität der gesendeten Signale durch einen Abgleich der Signale beibehaltener Radare weitestgehend sicherstellen, bei zu vielen falschen Signalen könnte das System aber – ähnlich einem Server bei einer DDoS-Attacke – in die Knie gehen. Auf der Black Hat als auch der Defcon-Konferenz diese Woche soll die Problematik näher erläutert werden. [Kyle Wagner / Johannes Geissler]

[Forbes]

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