Man benötigt 1872 Prozessoren, um Speiseeis exakt simulieren zu können

Strawberry Ice Cream Cone

Für viele Speiseeishersteller ist die Perfektionierung der Rezepte so wichtig, dass sie Änderungen der Eigenschaften eines Produktes an einem Supercomputer testen. Um das richtig zu machen, bündeln sie die Leistung von 1872 Prozessoren.

Ein Forscherteam der University of Edinburgh beschäftigt sich mit Weicher Materie. Die Erkenntnisse sind für die Chemie und die Medizin von Bedeutung, können aber auch in der Speiseeisindustrie Nutzen bringen. Und neben theoretischen Modellen müssen harte Zahlen errechnet werden.

Mit einem Supercomputer können die Forscher feine Unterschiede bei ihren Mixturen, Suspensionen und der Formenbildung von Flüssigkristallen simulieren. Hierdurch sollen sowohl der Geschmack, als auch die Haltbarkeit verbessert werden.

Die zu lösenden Gleichungen sind kompliziert – und so nutzt das Team einen XK6 Cray Supercomputer mit 1872 Prozessoren. Diese setzen sich aus 936 CPUs, die alle mit 32 GB Arbeitsspeicher ausgestattet sind, und 936 Grafikprozessoren zusammen. [Nvidia]
Foto:  TheCulinaryGeek

[Oliver Schwab / Jamie Condliffe]

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