Elektroroller: BMW C evolution fährt 120 km/h und wird in drei Stunden geladen

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BMW hat mit dem C evolution den seriennahen Prototypen eines Elektrorollers vorgestellt, der für den städtischen Raum gedacht ist und nicht nur hohe Fahrleistungen sondern auch eine vernünftige Reichweite erzielt.

BMW setzt die fünf voll fahrfähigen „C evolution“ im Testbetrieb ein und will sie auf vielen Veranstaltungen in Europa präsentieren. Der Elektromotor bringt 11 Kilowatt Dauerleistung und 35 Kilowatt Spitzenleistung, schreibt BMW. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 120 km/h angegeben. Mit einer einzigen Akkuladung der Hochvoltbatterie, die eine Kapazität von 8 Kilowattstunden erzielt, sollen bis zu 100 Kilometer zurück gelegt werden können. Sie wird mit Luft gekühlt, während BMW beim der Kühlung des Motors und der Leistungslektronik auf Flüssigkeitskühlung baut. Vorn rollt der C evolution auf einem Rad mit der Dimension 3,5 x 15 Zoll, während sich hinten ein etwas dickeres Rad mit 4,5 x 15 Zoll befindet.

Beim Bremsen und Bergabfahren lädt sich der Akku wieder etwas auf. An der Steckdose muss der Scooter ungefähr 3 Stunden an einer Haushaltsteckdose hängen, bis ein komplett leerer Akku wieder voll ist. Wenn in Europa ein Standard zum Laden von Elektrofahrzeugen etabliert ist, soll auch eine solche Ladesteckdose eingebaut werden. Für die USA ist das bereits vorgesehen.

Die Sicherheit kommt auch beim Elektroroller nicht zu kurz. Die Bremsanlage verfügt zum Beispiel über ABS. Im Cockpit befindet sich ein TFT-Bildschirm statt der üblichen Instrumente. Dazu kommt ein LED-Tagfahrlicht, damit der Fahrer und sein Sozius nicht übersehen werden.

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Angeblich soll es noch bis 2014 dauern, bis man mit dem BMW C evolution über die Piste brettern kann. So ist es nicht verwunderlich, dass es auch noch keine Preisangaben gibt. In unserer Bildergalerie zeigen wir den E-Roller aus (fast) jeder Perspektive – einfach mal durchklicken.

BMW C evolution

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    1. In Asien fahren schon sooo viele mit Elektrorollern rum – ich weiß nicht ob das (vermutlich) sehr teure BMW-Modell so interessant für die Märkte dort ist. Klar – Prestige ist alles aber dann kauft man sich (auch in China) nen Auto aus Deutschland.

      Nein, ich denke eher, der BMW-Roller ist für den EU-Markt und die Großstädte der nordamerikanischen Westküste am besten geeignet.

  1. Auf jeden Fall schneller Alltagstauglich wie Elektroautos aber warum muss das alles immer so hässlich sein. Roller ist schon schlimm genug, aber dann so nen Kackfass. Unfassbar.

  2. Warum soll das bis 2014 dauern?
    Es kommen ein Mal in 3 Monaten Meldungen über Neudurchbruch bei Akkus. Bis 2014 ist das Ding schon wieder veraltet.

  3. Hässlich wie die Nacht, Bordelektronik im Übermass, störungsanfällig, und dank TFT auch noch ein lohnendes Opfer für Vandalismus…und das Ganze zum Preis eines Mittelklassewagens vermute ich….

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