Ouya mit Rückenwind: Square Enix bringt Final Fantasy III

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Die Erfolgsstory geht weiter: Nachdem die 99-Dollar-Konsole Ouya auf der Gründerplattform Kickstarters alle Rekorde brach, melden sich jetzt große Spielehersteller wie Aquare Enix ihre Unterstützung für das Projekt an. Langsam sollten sich Sony, Nintendo und Microsoft ernste Sorgen machen.

Eigentlich ist der Erfolg von Ouya ziemlich erstaunlich. Schließlich geht der Gaming-Trend von Core-Games auf teuren Konsolen und riesigen Fernsehern in Richtung Handhelds, oder besser gesagt Smartphones und Tablets. Jetzt will Ouya den entgegengesetzten Weg einschlagen und die kleinen Android-Games auf den großen Monitor bringen. Noch dazu mit einem klassischen Controller. Wie die Entwickler die auf Berührungssteuerung optimierten Games darauf portieren wollen, bleibt bisher ihr gut gehütetes Geheimnis.

Doch allen Zweiflern zum Trotz wollen die Erfolgsmeldungen nicht abreisen. Nachdem vor wenigen Tagen der Streaming-Anbieter OnLive seine Kooperation mit Ouya angekündigt hat, will nun auch die legendäre Spieleschmiede Square Enix Titel für die offene Android-Plattform veröffentlichen. Pünktlich zum Start von Ouya soll das bereits für iOS und Android erschienene Final Fantasy III als Portierung verfügbar sein.

Was meint ihr, hat das Ouya-Konzept Zukunft? Wollen die Spieler lieber wieder einen Controller in der Hand haben anstatt auf Glasscheiben rumzuwischen oder ganz Kinect-like mit vollem Körpereinsatz durch das Wohnzimmer zu hechten? Und kann die magere Ouya-Hardware und das Android-Betriebssystem Core-Gamer wirklich glücklich machen?

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  1. Also ich kann diesem Konzept nichts abgewinnen.
    Ich glaube auch kaum, dass es großen Erfolg haben wird.
    Die Ideen einzel sind gut, aber in Kombination kann man damit keine Konsole erstellen.
    Z.B. ein genanntes „Feature“ – und da muss man wirklich überlegen ob es tatsächlich eines ist – ist die Modularität der Konsole. Sie ist einfach zu öffnen mit einem Schraubendreher. Damit macht man Platz für verschieden starke Systeme => die eigene Konsole muss irgendwann geupdated werden, weil sie zu schlecht ist. Das ist nicht das Konsolen-Konzept, sondern das von einem PC.
    Wenn ich eine Konsole habe, will ich immer meine Spiele spielen können.
    Egal was die anderen haben.

    Hatte leider vor kurzem das Vergnügen das mein Apple-Gerät mittlerweile zu alt ist und jetzt keine App mehr läuft!
    Kann das Ding quasi in die Tonne schmeißen.
    Sowas will man bei einer Konsole nicht erleben.

    1. du willst also kein gerät, dass man aufrüsten kann, weil es irgendwann zu langsam ist?
      du willst aber auch kein gerät, dass man irgendwann wegschmeißen muss, weil man es nicht aufrüsten kann?
      versteh ich vollkommen…

  2. „Schließlich geht der Gaming-Trend von Core-Games auf teuren Konsolen und riesigen Fernsehern in Richtung Handhelds, oder besser gesagt Smartphones und Tablets.“
    Sagt wer?

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