Nächster Crowdfunding-Star: Die Virtual-Reality-Brille „Oculus Rift“ rockt Kickstarter

Oculus Rift

Eine der größten Schwächen des virtuellen Spielvergnügens, das eingeschränkte Sichtfeld, sollte bald der Vergangenheit angehören. Die Virtual-Reality-Brille "Oculus Rift" soll dem Zocker nämlich bald Rundumblick bieten – und ihn damit fast in das Geschehen katapultieren. Das Projekt räumt derzeit nicht nur auf Kickstarter kräftig ab, sondern erhält auch Unterstützung durch namhafte Entwickler. Stichwort: Doom 4.

Gaming wird auf Kickstarter derzeit offenbar großgeschrieben. Nachdem bereits die OUYA-Konsole auf der Crowdfunding-Plattform ordentlich abgeräumt hat, geht nun die Gaming-Brille Oculus Rift Virtual durch die Decke. Die Virtual-Reality-Brille des Entwicklers Palmer Luckey bietet nicht nur ein extrem großes Sichtfeld, sondern auch minimierte Latenzzeiten, um ein möglichst realistisches Spielgefühl zu schaffen. Das lediglich 220 Gramm schwere Teil kann über DVI/HDMI und USB an den Computer angeschlossen werden. Die Auflösung liegt bei 1280 x 800 Pixeln.

Die 250.000 Dollar, die das Projekt zu Realisierung benötigte, hat Palmer Luckey längst in der Tasche. Wer sich trotzdem ein Entwickler-Kit gönnen will hat noch 25 Tage Zeit, sich das Teil inklusive Doom 3 BFG für 300 Dollar zu sichern. Derzeit hat die Brille über 1,3 Millionen Dollar abgeräumt. John Carmack von Entwickler id Software hat außerdem angekündigt, dass Doom 4 das VR-Headset unterstützen soll. An der Doom 3 BFG Edition- Unterstützung wird derzeit schon gewerkelt.

Wer es noch eine Ecke abgefahrener mag, sollte sich mal das HMD-Video eines japanischen Hirnforschungsinstituts anschauen.

[Via: www.kickstarter.com]

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  1. Na mal sehen ob sich diesmal die Virtual Reality Brillen wirklich durchsetzen. Vor 20 jahren gab es ja schon einen Anfang und da sind die Teile ganz übel geflopt…ich hoffe dieses mal klappt die Umsetzung besser und es entsteht eine gewisse Marktreife :)

    1. Die sind doch damals nur „gefloppt“, weil sie einfach zu teuer waren und es kaum Spiele oder Anwendungszwecke gab. Außerdem waren Heim-PCs gerade erst im Kommen.
      Also ich war damals von dem Teil absolut begeistert und kann bis heute nicht verstehen, warum die Technik nie weiterentwickelt wurde. Zocken mit den Teilen machte einfach nur Spaß.
      Wirklich verschwunden sind sie ja eigentlich nie, beim Militär werden Sie wohl immernoch für Übungen eingesetzt, z.B. im Flugsimulator.

  2. Oculus Rift wurde ja jetzt von Facebook gekauft. Denke die werden das Projekt sehr stark pushen. Alles andere würde mich wundern. Auch die letzten Videos der Brille sahen sehr gut aus. Mal sehen wann VR in die heimischen Wohnzimmer einzieht.

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