Verdacht auf gelöschte Inhalte – Chinas größter Suchmaschinenanbieter feuert vier Angestellte

baidu

Wie das Wall Street Journal berichtet, hat Baidu, Chinas größter Suchmaschinenanbieter, vier seiner Mitarbeiter entlassen. Der Verdacht: Löschung von nutzergenerierten Inhalten gegen Bezahlung.

Das professionelle Löschen von Posts bedeutet die Entfernung negativer Presse oder von Berichten von Websites. Dies ist mittlerweile in China zu einem größeren Problem geworden, Baidu konnte aber durch die Querverweise der Beiträge zu den gelöschten Inhalten die Schuldigen ausmachen. Die Firma selbst zu dem Vorfall:

„Baidu hat die Vier gefeuert. Wenn wir auf solche Fälle aufmerksam werden, werden wir die Mitarbeiter hart bestrafen. Baidu wird die Schlupflöcher schließen, indem die Firma die Verwaltung darin bestärkt, unsere Kommunikationsplattform zu ordnen.“

Der Global Times zufolge kann die Bezahlung zwischen 120 € für das Löschen eines einzelnen Forenbeitrages, 360 Euro für das Löschen einer ganzen Nachrichtenmeldung bis zu 24.000 Euro im Jahr für „dauerhaften Wartungsdienst“, also das sofortige Löschen eines negativ mit einer Firma verknüpften Beitrages, liegen. [WSJ and Global Times via Verge]

[Oliver Schwab / Jamie Condliffe]

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  1. Die Suchmaschine kann doch nicht einfach so etwas aus dem Internet löschen! Ausserdem erkennt man natürlich in dem Zitat das typisch Chinesisch-sadistische “Baidu hat die Vier gefeuert. Wenn wir auf solche Fälle aufmerksam werden, werden wir die Mitarbeiter hart bestrafen. Baidu wird die Schlupflöcher schließen, indem die Firma die Verwaltung darin bestärkt, unsere Kommunikationsplattform zu ordnen.”

    Naja.

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