Stürmung von Kim Dotcoms Anwesen auf Video festgehalten

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Für gewöhnlich endet die Verletzung von Urheberrechten mit einer Verwarnung und einer Geldstrafe. Wird das Ganze allerdings in Ausmaßen wie im Fall von Kim Dotcom betrieben bekommt man schon mal Besuch vom FBI - genau dieser wurde auf Video festgehalten.

Die gesamte Dotcom-Familie schlief noch, als mehrere Hubschrauber, Fahrzeuge und eine schwer bewaffnete Spezialeinheit das Anwesen stürmten. Dotcom selbst will dabei sogar geschlagen und getreten worden sein, die Polizei hingegen rechtfertigt das massive Aufgebot mit der potenziellen Vernichtung von Beweismaterialien – eine mehr als fragwürdige Rechtfertigung, denn zu diesem Zeitpunkt waren die Beweise längst sichergestellt.

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Eine aktuelle laufende Untersuchung soll nun zeigen, ob die Art des Einsatzes tatsächlich gerechtfertigt war. [Sam Biddle / Johannes Geissler]

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  1. Definitiv übertrieben. Bei einem solchen Einsatz könnte man meinen, es handele sich um einen gefährlichen Gewaltverbrecher. Und wie bitte sollen Hubschrauber die Vernichtung von Beweismaterialien verhindern?

    1. Die Hubschrauber deshalb, weil die Dotcom-Security Fahrzeuge aufhalten und somit das Vernichten von Beweismaterialien ermöglichen könnte.

    2. Tja so funktioniert die Welt leider nicht. Für uns moralische Menschen mag ein Gewaltverbrechen schlimmer sein. Firmen und dem Staat kann das eigentilch egal sein, da ist jeder Mensch der 100.- vor dem Fiskus versteckt der grössere Verbrecher. Und jetzt stell dir mal die Ausmasse von Kim’s „Verbrechen“ für die genannten unnatürlichen Personen. Schlimmer wie der Holocaust für die „Leute“! Da wäre sogar der Einsatz nuklearer Waffen angebracht gewesen, hätten die nicht das Material zerstört…

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