Immer dieselbe Leier: Musik wird zwar lauter aber langweiliger

Musik

Frohe Kunde für Musik-Nostalgiker und angenervte Eltern: Ihr hab es tatsächlich schon immer gewusst! Forscher des National Research Council in Barcelona haben fast eine halbe Million Songs unter die Lupe genommen und herausgefunden, dass Musik nicht nur immer lauter, sondern auch zunehmend homogener wird.

Zur Analyse wurden die Lieder in ihre Bestandteile zerlegt und hinsichtlich verschiedener Facetten wie Lautstärke, Muster und Metriken, Tonhöhen und Klangfarben untersucht. Das End‘ vom Lied? Musik ist seit dem Jahr 1965 zwar zunehmend lauter geworden, hat aber hinsichtlich der Melodien und Akkorde an Vielfalt verloren. Das betrifft übrigens nicht nur die Popkultur, sondern alle Genres von Rock über HipHop bis hin zu Metal.

Und weil sich alles wiederholt und immer wiederkommt, klingt eben auch wunderbar heimelig vertraut. Ein schönes Beispiel dazu lieferten die Kollegen der Webseite Buzzfeed.com, die 12 Songs zusammengekramt haben, die faszinierend ähnlich klingen:

1. Cat Stevens – “Foreigner Suite” (1973)

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2. Mireille Mathieu & Patrick Duffy – “Together We're Strong” (1983)

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3. Survivor – “I Can't Hold Back” (1984)

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4. Jermaine Jackson – “When the Rain Begins to Fall” (1984)

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5. Alexandru Andries – “Cea mai frumoasa zi” (2000)

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6. Dido – “Thank You” (2000)

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7. Enanitos Verdes – “Frances Limon” (2002)

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8. Joe Satriani – “If I Could Fly” (2004)

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9. Reamonn – “Tonight” (2006)

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10. Coldplay – “Viva la Vida” (2008)

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11. Creaky Boards – “The Songs I Didn't Write” (2008)

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12. Britney Spears – “Hold it Against Me” (2011)

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[Via: The Verge]

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  1. Selten so einen Mist gehört! Core metal homogen *lach* eine halbe Milion songs analysiert ? da haben die ja nichtmal ein Protzent gehört und sich nicht mit allem vernünftig beschäftigt.

    Aber @ Gizmodo … Harmonie hat nichts mit “musik wird langweiliger” zu tun. Ich glaube langsam euer Jornalismus ” wenn man den so nennen darf” ist gewollt Provokant damit ihr stamm leser habt , die sich zu 90 % über euch aufregen.

  2. das dies auf die popkultur zutrifft steht ausser zweifel. auch im “pop”-metal bereich ist es schon auffällig. glücklicherweise gibt es noch genug alternativen, die nur mit der zeit schwerer zu finden sind. eine tonleiter hat nunmal nur 12 töne und somit klingt irgendwann alles wie alles…

  3. Jetzt ist es endlich raus: Cat Stevens hat die Quintfallsequenz erfunden, und alle Komponisten spätestens seit Bach haben bei ihm geklaut.

  4. also dann hört ihr eindeutig die falschen bands. oder immer den gleichen mist! aber das was in den charts zu finden ist, kann man eh nicht hören, da muss man schon ein wenig weiter sehen. dieser weichgespülte einheitsbrei aus den staaten ist nicht zu ertragen! jedem das seine…

  5. The Cure auf dem Frequency-Festival war besser als alle anderen Acts zusammen, trotzdem waren mehr Leute bei Paul Kackbrenner….der Zeitgeist kickt uns zurück ins Mittelalter

  6. Genau deswegen kann man auch nicht mehr öffentliches Radio hören oder in Clubs gehen…von der Monotonie wird man nur träge oder genervt – gut das man dank mp3 und Podcasts nicht mehr auf die Bande angewiesen ist!

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