Ubisoft setzt auf F2P

Ubisoft

Der französische Spielehersteller Ubisoft will in Zukunft deutlich stärker auf Titel mit dem Geschäftsmodell Free-to-play (F2P) setzen. In einem Interview zeigt sich CEO Yves Guillemot von dem Schritt überzeugt, liefert allerdings eine interessante Begründung: 95 % der User würden sich die Vollpreistitel von Ubisoft eh aus dem Netz klauen.

Wirkliche Fakten zur Untermauerung seiner These bleibt Guillemot im weiteren Gesprächsverlauf mit der Branchensite Gamesindustry.biz allerdings schuldig. Stattdessen bietet er eine einfache Rechnung für den künftigen Erfolg von Ubisoft: Obwohl nur fünf Prozent der Spieler von F2P-Titeln sich für kostenpflichtige Zusatzdienste begeistern können, sei diese Zielgruppe auf Dauer deutlich lukrativer als die fünf Prozent, die den vollen Preis für ein normales Spiel zahlen.

Wer Geld in einen F2P-Titel investiert, der macht dies nach Ansicht Guillemots über einen längeren Zeitraum und generiert damit folglich auch mehr Umsatz. Außerdem seien F2P-Titel bei Produktion und Vertrieb deutlich günstiger.

[via: Gamesindustry.biz]

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