PhoneSat: Android Smartphones als “Satellitengehirn”

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Auf der Erde dominieren Smartphones mittlerweile den Alltag, nun will die NASA ihre Rechenleistung fürs All nutzen. Darum hat sie mit den PhoneSats Satelliten mit Android-Smartphone als Bordcomputer entwickelt.

Die sogenannten PhoneSats sind kleine würfelförmige Satelliten mit 1000 Kubikzentimetern Größe, ihre Produktionskosten betragen weniger als 3000 Euro pro Einheit. Damit will die NASA untersuchen, ob ein Smartphone als Bordcomputer für einen Satelliten genutzt werden kann und damit die günstigsten und einfachsten Satelliten aller Zeiten ins All schicken. Die erste Version, der mit einem Nexus One, externer Batterie und Funksender ausgestattete PhoneSat 1.0, wurde bereits unter Extrembedingungen getestet und hat das einfache Ziel, im Weltall zu überleben.

Gerade wird der PhoneSat 2.0 entwickelt, der mit dem Nexus S arbeitet, eine Zwei-Wege-Kommunikation realisieren können soll und über einen GPS-Empfänger sowie einen magnetischen Drehmomenterzeuger verfügt, mit denen der Satellit im All die Orientierung behält. Ursprünglich sollte der PhoneSat 1.0 vor der Fertigstellung seines Nachfolgers ins All geschickt werden, nun sollen die beiden aber gleichzeitig im Jahr 2013 starten. [NASA via PC World]

[Oliver Schwab / Eric Limer]

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