Wenn das Erzeugen von Solarstrom auch noch cool aussieht

photovoltaik

Mit Solarzellenplatten lässt sich wunderbar auf nachhaltige Weise Energie erzeugen. In Punkto Design wird ihnen aber wenig Aufmerksamkeit geschenkt. André Brößels sphärische Solargeneratoren verbinden nun Umweltbewusstsein mit Stil.

Mit der Kugellinse sehen die Generatoren nicht nur gut aus, sondern arbeiten mit einer um 35 Prozent höheren Effizient als die Photovoltaikanlagen im Standarddesign. Dies wird erreicht, da die Linse das Sonnenlicht gebündelt auf einen Halbleiterstreifen wirft. Dank eines zweiaxialen Sonnen-Ortungssystems können kleinere Versionen dieser Generatoren sogar auf schrägen oder senkrechten Oberflächen wie Dächern oder Wänden angebracht werden.

Das Design des Prototyps soll noch überarbeitet werden. Wie es bisher scheint, kann die Zukunft der Energiegewinnung aber auch optisch was hermachen. [Design Boom via The Verge]

[Oliver Schwab / Eric Limer]

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  1. Das heisst die Solarzellen sind im Ring am “Äquator” der Kugel? Das könnte bedeuten das es sehr viel günstiger in der Herstellung wird. Ist Glas nicht energetisch und von den Rohstoffen her nicht sehr viel besser als Silizium für Solarzellen zu verarbeiten?

    Das könnte, wenn ich richtig liege, die Umweltbilanz positiv beeinflussen? Weiss der Autor irgendwas?

    1. Klassischer Weise würde man das Glas aufgrund seines hohen Brechungsindex verwenden um das Sonnenlicht zu bündeln. Der Strom wird dann (egal ob mit oder ohne Glas) in der Solarzelle erzeugt. Dafür braucht man kristallines Silizium oder ein Halbleiter-Material mit ähnlicher Elektronenkonfiguration. Glas taugt dafür leider nicht, weil es kein Halbleiter, sondern ein Isolator ist.
      Aber wo sind denn nun die Solarzellen in dem neuen Design? Das würde mich auch interessieren.

  2. Die Lichtbündelung im Glas ist ein interessanter Ansatz, der es ganz sicher Wert ist, ihn zu verfolgen. Ich bin aber skeptisch, denn wenn die Kugel nur am Bündelungspunkt mit Solarzellen ausgestattet wird, ist die Oberfläche an der der photoelektrische Effekt stattfindet, ja viel geringer. Ob das die Lichtbündelung wieder ausgleicht?

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