Forschung: Wasser-Raketen im Nano-Format durchschwimmen den Körper

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Die Idee, eine kleine Rakete in den menschlichen Körper zu schießen, um damit zum Beispiel Medikamente oder Diagnostiksysteme an die richtige Stelle zu bringen, ist schon sehr als. Es gibt zwar schon winzige Raketen, aber die werden mit Chemikalien wie Wasserstoffperoxid betrieben - und das ist für den Patienten eher schädlich.

Ein Team der Uni Kalifornien in San Diego hat einen neuen Mikromotor entwickelt, der aus einer Aluminium-Gallium-Legierung besteht, die durch Wasserstoff betrieben werden, der durch eine chemische Reaktion zwischen dem Alu und Wasser freigesetzt wird.

Die H2O-Raketen – die gerade einmal 20 Mikrometer im Durchmesser messen können mit einer Geschwindigkeit von 3 Millimetern pro Sekunde losdüsen. Die chemische Reaktion ist für den Menschen angeblich ungefährlich – aber leider nicht die Rakete selbst, die sich innerhalb einer Minute auflöst. Da müssen die Forscher noch einmal ran. [Andrew Liszewski/Andreas Donath]

[Via C&EN, Slashdot]

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