Rickard Falkvinge: Gründer der schwedischen Piratenpartei spricht sich für Legalisierung von Kinderpornografie aus

Falkvinge

In einem Blogbeitrag hat sich Rickard Falkvinge für eine Legalisierung von Kinderpornografie ausgesprochen. Die Piratenpartei in Deutschland ist von Falkvingers Aussage entsetzt.

In seinem Beitrag stellt Falkvinge einleitend klar, dass er Kindesmissbrauch ein entsetzliches Verbrechen halte, das auf keinen Fall geduldet werden sollte. Dennoch bezeichnet er ein Verbot von Kinderpornografie als „offene Wunde in der Aufklärungstradition der Informationsfreiheit“. In einer medialisierten Welt wie der unseren sei die versehentliche, „unschuldige“ Aufzeichnung von kinderpornografischen Werken ein Normalfall. Die Zensur solcher Inhalte würde Falkvinges Argumentation zufolge letztlich die Aufklärung von „echten“ Sexualstraftaten erschweren.

Dabei geht es dem Gründungsmitglied der schwedischen Piratenpartei in der Debatte um Kinderpornografie nach eigener Aussage letztlich um die Freiheit: In erster Linie nütze deren Verbot nämlich der Urheberrechtsindustrie, die damit auch Forderungen nach dem Verbot anderer Inhalte stellen könne.

In den Augen des Berliner Piraten und Netzaktivist Stephan Urbach, hat sich Falkvinge mit seiner Aussage als politischer Akteur disqualifiziert. Auch der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schlömer, distanzierte sich von Falkvinges Aussage: „Wie die Gesellschaft im Allgemeinen braucht auch die digitale Gemeinde Regeln des guten Miteinanders und ein funktionierendes Rechtssystem.“

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  1. ich denke, er meint das die lücke zwischen nackten kindern am strand und tatsächlicher pornografie nicht gegeben ist und sich eine darstellung im web auch nicht verhindern lässt. womit er sicher völlig recht hat, aber ich würde das andersrum halten: solange es kinderficker in dieser kranken gesellschaft gibt, sollte man im web auf jegliche darstellung von genitalien bei kindern verzichten…bzw strafrechtlich verfolgen!

  2. Leute… es geht um die Legalisierung des *Besitzes* von KiPo, nicht um die Legalisierung von KiPo! Das ist etwas völlig anderes. Bitte korrigieren!

  3. man sollte dem süchtigen seinen stoff wegnehmen.

    die staatliche produktion von hochreinem heroin oder kipos gilt in diesem fall nicht.

  4. @ Brin!
    legale Kinderpornos für den Hausgebrauch? Ich bitte Dich!

    Egal, ob Kinderpornographie allgemein, oder der Besitz dieser perversen Schweinereien…
    Es darf nicht sein, darüber überhaupt nachzudenken, solchen Mist zu legalisieren oder nicht!
    Das sind nicht mal eben 2 Gramm Hasch für den Eigenbedarf.

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