Taliban verstecken sich hinter gefälschten Facebook-Profilen von hübschen Frauen

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Um gegen die in den Augen der Taliban „gottlosen Krieger des Westens“ vorzugehen schrecken die radikalislamischen Taliban auch nicht vor Mitteln zurück, die ihnen ihre Religion eigentlich verbieten müsste. So sollen sie sich laut der australischen Seite news.com.au auf Facebook mit gefälschten Profilen attraktiver Frauen tarnen, um australische Soldaten auszuspionieren.

Schon perfide, dass sich radikalislamische Taliban, die ihren Frauen die Burka aufzwingen sowie Bildung, Tanz und Musik verweigern, hinter einem attraktiven Frauenprofil auf Facebook verstecken. Tappt ein Soldat in diese Venusfalle könnte er ausspioniert werden. Im schlimmsten Fall begibt sich der Soldat bei einem Treffen mit seiner Facebook-Freundin sogar in Lebensgefahr.

Die australische Regierung warnt deswegen in ihrem Medienleitfaden für seine 1550 in Afghanistan stationierten Soldaten davor, sich mit unbekannten Personen via Facebook anzufreunden. „Die Taliban haben Fotos attraktiver Frauen für ihre Facebook-Profile gewählt, um sich mit Soldaten anzufreunden“, heißt es dort. Allein hochgeladen Fotos der Soldaten können sowohl Standort als auch Aufgaben verraten. Die australische Regierung verlor bereits 38 ihrer Soldaten in Afghanistan seit dem Beginn des Einsatzes.

Übrigens sollen die Taliban auch den Nachrichtendienst Twitter aktiv zur psychologischen Kriegsführung nutzen. Dort verkündeten Taliban und ihre Anhänger mehrmals, den britischen Thronfolger und derzeit in Afghanistan stationierten Prinz Harry töten zu wollen. Dann hoffen wir mal, dass auch Prinz Harry den australischen Medienleitfaden gelesen und verinnerlicht hat.

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