IBM: Wassergekühlter Chip entsalzt mit Sonnenenergie Wasser

IBM-Solar

Wer schon mal ein Handy ins Waschbecken fallen gelassen hat, weiß, dass Wasser und Mikroelektronik eigentlich nicht zusammenpassen. Ein Züricher Labor von IBM verbindet aber nun diese beiden: Per Wasser gekühlte Mikroprozessoren finden sich bereits in SuperMUC, nun soll mit Sonnenenergie so auch noch Wasser entsalzt werden.

IBM präsentierte letzte Woche die neue Technologie. Der Trick des Concentrated Photovoltaic (CPV) Systems ist es, eine Strom generierende Hochleistungs-Solarzelle am Fokuspunkt gebündelten Sonnenlichts zu platzieren.

Bei IBMs CPV System werden Solarzellen durch Wasser auf die Temperatur gekühlt, unter der sie am effizientesten Energie erzeugen. Neben verbesserter Effizient erhält man heißes Wasser, das für verschiedene Zwecke verwendet werden kann. IBM entschied sich für einen Entsalzungsprozess.

Mit einem 1,5 Meter Parabolspiegel wird die Sonnenenergie ums 150fache verstärkt auf den CPV Chip konzentriert. Die Mischung aus Rohrleitungen und Elektronik erreicht eine Umwandlungseffizienz von 18 Prozent. Mit besser gekühlten CPV-Anlagen, die das bis zu 5.000fache der normalen Strahlungsstärke der Sonne aushalten können, sollen aber 40 Prozent Effizient oder sogar mehr erreicht werden. [NewScientist]

[Oliver Schwab / Paul Marks]

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