Wissenschaftler verbessern Klänge animierter Textilien

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Wenn es um am Computer animierte Objekte geht, steigert jedes noch so kleine Detail die Nähe zur Realität. Weil es dabei nicht immer um die Optik geht, haben Wissenschaftler der Cornell University nun eine Methode entwickelt, mit der auch die Akustik der Animationen der Realität hörbar näher gebracht werden soll.

Wo man bisher noch manuell für die akustische Untermalung sorgen musste, setzt das System von Professor Doug James und Steve Marschner auf einen Abgleich und Austausch digital erzeugter Klänge mit Aufnahmen der Realität. Zu diesem Zweck haben die Wissenschaftler die Akustik zweier unterschiedlicher Bewegungsformen – Reibung und Verformen – von Textilien aufgzeichnet und daraus eine Art Fahrplan für den darauf folgenden Abgleich mit der Datenbank erstellt.

Den Abgleich erledigt der Computer dabei zwar nahezu eigenständig, indem er die aus den Frames hervorgehende, zu erwartende Bewegung des Stoffes berechnet, so ganz ohne Mensch geht es dann aber doch noch nicht: Die Wahl des Materials obliegt ebenso dem menschlichen Verstand, wie die Kontrolle des Systems. [Andrew Liszewski / Johannes Geissler]

 

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[Cornell University via Engadget via PhysOrg]

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