MegaDroid: Cluster simuliert 300.000 Android-Geräte

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In einem MegaDroid genannten Cluster simuliert Sandia Labs derzeit den gleichzeitigen Betrieb von 300.000 Android-Geräten, um die immer höher beanspruchten Netzwerke auf ihre Belastbarkeit als auch ihr Verhalten bei Angriffen und Software-Problemen zu untersuchen.

Während man sich für den Cluster noch aus Kostengründen an Geräte von der Stange gehalten hat, hat man sich auf Seiten der Software deutlich mehr Mühe gemacht: Jedes der emulierten Geräte verfügt daher über eine eigens entwickelte Software-GPS-Antenne, die über den Computer mit Bewegungsdaten gefüttert wird. Um ein möglichst authentisches Umfeld zu schaffen bleibt es natürlich nicht bei GPS-Signalen: Die Entwickler haben vom Versand einer SMS über den Transfer von Daten bis hin zur Aktivität einzelner Sensoren an eben alles gedacht, was wir heute so aus der Hosentasche heraus erledigen.

Zum Schutz bereits bestehender Netzwerk-Strukturen ist MegaDroid zwar vollständig von der Außenwelt abgeschirmt, beinhaltet im Gegenzug aber sein eigenes, vollwertiges Netzwerk inklusive DNS, Webservern und mehreren Subnetzen. [Jamie Condliffe / Johannes Geissler]

 

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[Sandia Labs via NYT]

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  1. Und warum wird sowas dann „aus Kostengründen“ mit Midi-Towers gebaut und nicht aus geeigneterer Hardware wie Blade-Servern oder zumindest 1U-Rack-Servern. Das ganze wäre wesentlich kompakter und daher auch besser zu kühlen und mit Sicherheit in der Summe (Anschaffungskosten + Betriebskosten + Wartungskosten) günstiger als die jetzige Lösung.

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