Niwaka: Japanischer Mini-Satellit schreibt Morsecode an den Nachthimmel

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Im November wollen Wissenschaftler vom Fukuoka Institute Of Technology mit einem winzigen Würfel-Satellit einen weltweit sichtbaren Morsecode an den Nachthimmel projizieren. Der Satellit mit einer Kantenlänge von gerade mal zehn Zentimetern wurde dazu erst gestern von der ISS aus auf seinen Weg geschickt.

Ursprünglich sollte die vom Satelliten übermittelte Nachricht lediglich in Japan zu sehen sein, wurde aber nach Anfrage aus Italien, Brasilien, Deutschland, Ungarn und England entsprechend erweitert.

Einen praktischen Nutzen hat das Vorhaben nach Professor Takushi Tanaka nicht, viel mehr sieht er darin eine Art „Just-For-Fun-Experiment“, an dem jeder Interessierte – idealerweise mit Fernglas – teilhaben kann. Vor diesem Hintergrund ist es auch kaum verwunderlich, dass der kleine Kasten nicht gerade weltbewegendes zu vermelden hat: Mehr als eine Vorstellung seiner selbst in Form einer Anspielung auf den Dialekt im Südwesten Japans wird dem Niwaka genannten Winzling nicht über die Lippen bringen.

 

Ganz so bedeutungslos ist das Experiment dann aber doch nicht: Während man am Himmel die Worte „Hi this is Niwaka Japan“ entschlüsselt, macht der Würfel-Satellit Aufnahmen von der Erde, um sie im Rahmen des Tests einer neuen Highspeed-Verbindung schließlich an diese zu übermitteln.

[Phys]

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