Lenovo zeigt vier Convertible-Notebooks mit Windows 8

IdeaPad-Yoga-11_Clementine-Orange_1

Nur noch zwei Wochen, dann stellt Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 8 vor. Lenovo stellt schon jetzt vier Convertible-Notebooks für Windows 8 vor. Dabei lassen sich die Rechner je nach Ausführung durch Drehen, Klappen oder Stecken des Displays von Notebook zum Tablet verwandeln. Das günstigste Modell kommt mit ARM-Architektur mit einem 11-Zoll-Display während das Flaggschiffmodell ein vollwertiges Ultrabook ist und über ein 12,5-Zoll-Display und drehbaren Touchscreen verfügt.

Rund zwei Wochen vor dem offiziellen Start von Windows 8 hat Lenovo vier Convertible-PCs vorgestellt, die für das neue Microsoft-Betriebssystem ausgelegt sind. Die Geräte lassen sich je nach Modell durch Klappen, Drehen oder Stecken des Displays in ein Dock als Notebook oder Tablet nutzen. Die Bandbreite reicht dabei vom kompakten 11-Zoll-Gerät mit ARM-CPU und internem Flashspeicher, über ein 11,6-Zoll-Tablet mit optional erhältlicher Docking-Tastatur bis hin zum vollwertigen 12,5-Zoll-Ultrabook mit drehbarem Touchscreen.

Den Einstieg bilden die beiden IdeaPads Yoga 11 und Yoga 13. Hier kombiniert Lenovo den Bedienungskomfort eines Tablets mit den Funktionen und der Performance eines Ultrabooks. Dank des Scharniers lässt sich das Display bis zu 360 Grad umklappen, um so aus dem Notebook ein Tablet zu machen. Über vier Positionen (Notebook, Tablet, Stand, Zelt) kann man zwischen der idealen Position zum Erstellen und Konsumieren digitaler Inhalte hin- und herwechseln. Für touch-basierte Spiele, zum Browsen im Internet oder für Social-Media-Aktivitäten unterwegs empfiehlt sich die Nutzung als Tablet. Zum Lesen, zum Betrachten von Filmen oder Fotos und für Videokonferenzen kann der Bildschirm in die Stand- oder sogenannte Zelt-Position gedreht werden. Zum Arbeiten bietet sich die klassische Notebook-Position an.

Das ThinkPad Twist: Windows-8-Ultrabook mit drehbarem Display (Foto: Lenovo).

Das ThinkPad Twist: Windows-8-Ultrabook mit drehbarem Display (Foto: Lenovo).

Lenovo setzt bei beiden Modellen auf ein IPS-Touchdisplay mit HD-Auflösung. Das 11,6-Zoll-Gerät wiegt 1,27 Kilo und ist 1,56 Zentimeter hoch, die 13,3-Zoll-Version misst an der dicksten Stelle 1,69 Zentimeter und bringt 1,54 Kilo auf die Waage. Größer sind die Unterschiede beim Innenleben. Während das kleinere Modell von einem Nvidia-Tegra-3-Prozessor angetrieben wird, 64 GByte eMMC-Speicher bietet und unter Windows RT läuft, spielt die größere Variante bereits in der Ultrabook-Liga. Hier arbeiten Intel-Prozessoren der neuesten Generation in Verbindung mit bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher. Außerdem ist eine bis zu 256 GByte große SSD verbaut. An Anschlüssen stehen je ein USB-2.0- und -3.0-Port, ein 2-in-1-Kartenleser sowie ein HDMI-Port zur Verfügung. Die Datenübertragung erfolgt per WLAN nach dem n-Standard und Bluetooth 4.0. Der Vorteil der kleineren Version: Die Akkulaufzeit beträgt statt 8 Stunden (13,3-Zoll-Version) immerhin 13 Stunden. Das Yoga 13 kommt Anfang November ab 1299 Euro in den Handel, das Yoga 11 folgt Anfang Dezember ab 799 Euro.

Das Ultrabook ThinkPad Twist kommt mit 12,5-Zoll-HD-Display, das 1366 mal 768 Pixel auflöst und von einer Scheibe aus kratzfestem Gorilla-Glas geschützt wird. Je nach Konfiguration arbeitet es mit Windows 8 oder 8 Pro, Core-i5- oder Core-i7-CPU der Ivy-Bridge-Reihe und bis zu 8 GByte RAM. Lenovo integriert eine 500-GByte-Festplatte oder wahlweise eine 128 GByte große SSD. An Schnittstellen sind zwei USB 3.0, je ein Mini-DisplayPort, Mini-HDMI und RJ45 sowie ein 4-in-1-Kartenleser vorhanden. Zur Ausstattung zählt außerdem eine HD-Kamera mit 720p.

Das Soundsystem unterstützt Dolby Home Theatre. Die Datenübertragung kann über Gigabit-Ethernet, Bluetooth 4.0 und WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n erfolgen; die Version mit Core-i7-CPU bietet zusätzlich ein 3G-Modul. Das zwei Zentimeter dicke Ultrabook bringt 1,58 Kilo auf die Waage und erreicht mit einer Akkuladung eine Laufzeit von etwa 7 Stunden. Der Preis für das ab Ende Oktober erhältliche Twist liegt bei 1070 Euro.

Beim vierten Modell, dem IdeaTab Lynx, handelt es sich um ein 11,6-Zoll-Tablet, das in Kombination mit dem optional erhältlichen Tastatur-Dock namens Accutype zum Notebook wird. Im Inneren des Lynx kommt ein Intel-Dual-Core-Prozessor des Typs Atom Z2760 mit 1,80 GHz zum Einsatz. Wahlweise stehen 32 oder 64 GByte Speicher zur Verfügung. Das Tablet ist mit einer 2-Megapixel-Kamera ausgestattet und wiegt 640 Gramm.

Das 660 Gramm schwere Dock verdoppelt die Akkulaufzeit des Tablets von 8 auf 16 Stunden. Ist das Lenovo IdeaTab Lynx mit der Station verbunden, steht auch Sound mit Dolby Home Theatre zur Verfügung. Zudem lassen sich Drucker, externe Festplatten oder andere Geräte über zwei USB-Ports anschließen. Das Tablet selbst bietet neben einem Micro-USB-Port einen Slot für MicroSD-Karten sowie einen Micro-HDMI- und Audio-Anschluss. Das Lynx wird ab 549 Euro erhältlich sein, das optionale Keyboard-Dock kostet zusätzlich 149 Euro.

[mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, ZDNet.de]

Geek-Test: Wie fit bist du in Sachen Tablets? Teste dein Wissen – mit 12 Fragen auf ITespresso.de.

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising