Motorola beerdigt still und leise seinen Webtop

webtop

Motorola hat heimlich still und leise sein etwas wagemutiges Webtop-Konzept aus dem Programm genommen. Es sah vor, aus einem Smartphone und etwas Hard- und Software einen Mininotebook zu kreieren.

Leider kauften offensichtlich zu wenige Kunden den Webtop, so dass Motorola ihn wieder einstellte. Das eigentlich ganz interessante Konzept wurde zur CES 2011 zusammen mit dem Atrix 4G vorgestellt. Damit sollten Smartphone-Benutzer mit dem entsprechenden Dock einen vernünftigen Bildschirm und eine vollwertige Tastatur erhalten und mit etwas Software auch Anwendungen nutzen können, die für den Büroalltag geeignet sind, wie zum Beispiel einen Webbrowser, eine Tabellenkalkulation und eine Textverarbeitung.

Das Smartphone wurde von dem Dock Huckepack genommen und sorgte für die Rechenleistung. Leider sorgten der hohe Preis und die eingeschränkte Funktionalität (es lief kein Windows auf dem Gerät) nicht gerade für eine hohe Verbreitung. [Jamie Condliffe / Andreas Donath]

[Via CNET]

Tags :
  1. Ich seh da mit Windows 8 (ohne Phone) durchaus noch Potential.
    Windows 8 (ohne Phone) auf nem Highend-Smartphone (4,5″+, HD-Display, 64GB Hauptspeicher, 4GB Arbeitsspeicher) zum laufen kriegen, das ganze natürlich mit vernünftigen Telefonfunktionen auf das Display abstimmen, und dann in verschiedene Docks (Tablet, Webtop). Damit ließe sich dann auch vernünftig Arbeiten.

  2. “eingeschränkte Funktionalität (es lief kein Windows auf dem Gerät)” srsly???
    denke dann kann man ja auch getrost alle linux rechner und macbooks wegschmeissen. haben ja auch nur eingeschränkte Funktionalität…

    1. So viele Möglichkeiten sich berechtigterweise über Schreibfehler und Falschinformationen aufzuregen, und du suchst dir eine Stelle aus, wo nichts ist, nur um als Subtext von dir zu geben, dass du als Macuser gegen Windows kämpfst und einer deiner Freunde schonmal seinen funktionierenden Läppi mit Linux verschlimmbessert hat!
      Fährst du Opel?

  3. Und die haben sich echt gewundert, dass es sich so schlecht verkauft hat???
    Lapdock500 für RAZR kostet immer noch 300€. Wer bitte und warum soll das dingens kaufen?
    Dafür kriegt man anständiges Notebook das 1000X mehr Rechenrleistung hat als RAZR und co.

    Was die Dinger kosten sollen, damit die gekauft werden, kan man schön an Atrix Lapdock sehen. Die kosten jetzt 70-80€ 8ehemaliger Preis auch 300€?) und werden von Motorola User gekauft. Die bauen das Ding für Razr/maxx um.
    Wenn die Lapdocks 100/500 auf den Preis rungergehen, werden die auch gekauft.

    Marktrecherche=0 von Motojüngs.

  4. das konzept ist astrein. aber der hersteller will linux auf dem handy integrieren, obwohl es kompatibel ist. ein standard für anschlüsse und funktionalität und schon kann ich meinen “vollwertigen” rechner überall mit entsprechendem dock verwenden, ausserdem testet valve ja auch games auf linux, so gibts noch n bisschen unterhaltung nebenbei ;) es wär schon nice zuhause ne feste dockingstation mit üblicher hardware stehen zu haben und den “rechner” + mobile dockingstation bei bedarf in die hosentasche zu packen und auch auf tour nutzen zu können. ich finde die industrie verpennt eine schöne möglichkeit das computing auf ein neies level zu heben.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising