Wissenschaft verrät: Der Jurassic Park bleibt ein Traum

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Während uns die Wissenschaft mit ihren Erkenntnissen und Errungenschaften meist zu begeistern vermag, bleiben leider auch diese nicht von weniger erfreulichen Tatsachen verschont: Etwa, dass der aus dem gleichnamigen Film bekannte Jurassic Park auf ewig ein Traum bleiben wird.

Ungeachtet der Frage, ob man lebende Dinosaurier vielleicht besser zur Kategorie der Albträume denn der der Träume zählt, haben Wissenschaftler aus Neuseeland herausgefunden,  dass natürliche Schwächen der DNA – dem Fingerabdruck unserer Existenz – einem erneuten Aufleben der Riesen-Echsen einen Strich durch die Rechnung machen: Bereits nach vergleichsweise geringen 521 Jahren gehören die Hälfte der darin enthaltenen Informationen der Geschichte an, nach 1042 Jahren tendiere der Informationsgehalt hingegen gegen null.

Am Verblassen der Informationen vermögen leider weder fortschrittliche Technik, noch Bernstein etwas zu ändern: Zwar sind in Bernstein verewigte Abdrücke, in seltenen Fällen sogar Gewebereste über gewaltige Zeiträume hinweg erkennbar, nach 1,5 Millionen Jahren ist aber auch hier mit der Lesbarkeit Schluss. In Anbetracht der Tatsache, dass der wohl bekannteste seiner Art – der Tyrannosaurus Rex – nicht zu Unrecht bereits als “tonnenschwerer Roadrunner aus der Hölle” beschrieben wurde, ist das vielleicht gar nicht so tragisch. [Brian Barett / Johannes Geissler]

 

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[Nature]

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