iPad-Uhr: Apple und SBB schließen Lizenzvereinbarung

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Das Besitzer eines iPads durch Apple erst mit der dritten Geräte-Generation in den Genuss eine Uhr-Anwendung kommen sollten ist zwar nicht unbedingt nachvollziehbar, wohl aber rechtens. Ganz anders verhält es sich da mit dem Design der Uhr, für das sich Apple kurzerhand dem der SBB-Uhren bedient hat - eine Entscheidung, für die das Unternehmen nun Lizenzgebühren bezahlen wird.

Das Design der Uhr stammt ursprünglich aus der Feder von Hans Hilfiker, der die Uhr bereits 1944 entwarf und für deren Design die SBB Lizenzen vertreibt. Neben dem Lizenz-Erwerb haben sich Apple und die SBB zudem darauf geeinigt, keine weiteren Angaben zum Thema öffentlich bekannt zu machen – wie hoch die vereinbarte Gebühr ausgefallen ist, werden wir also kaum erfahren.

Apple war in der Vergangenheit nicht nur wegen der dreisten Design-Übernahme in Kritik geraten. Einige Stimmen warfen dem Konzern sogar Doppelzügigkeit vor – zu Recht, denn wer schon wegen gemutmaßter Kopien seiner Schöpfungen vor Gericht zieht, der sollte nun wirklich der letzte sein, der sich ungefragt am geistigen Eigentum anderer bedient. [Leslie Horn / Johannes Geissler]

[SSB via The Verge]

 

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    1. Das stimmt so nicht ganz: Das iPad der ersten Generation erhält kein Update auf iOS 6 und damit auch keine Uhren-App. Was die übrigen Geräte angeht hast Du zwar Recht – dennoch hat Apple zunächst drei Hardware-Generationen produziert und erst dann die Uhren-App via Software-Update zur Verfügung gestellt. Etwas anderes wollte ich damit eigentlich auch nicht sagen :)

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