Amerikanische Ebook-Käufer könnten Geld zurück bekommen

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Ebooks sind vielen im Vergleich zur gebundenen Ausgabe deutlich zu teuer – schließlich entfällt ein Großteil der Produktions- und der Vertriebskosten. Jetzt soll laut Reuters heraus gekommen sein, dass sich amerikanische Verleger bezüglich des Preises abgesprochen haben. Dies könnte nicht nur bedeuten, dass englische Ebooks in Zukunft günstiger werden. Auch könnten Käufer amerikanischer Ebooks Geld zurück bekommen.

Ein Gericht prüft derzeit die Angebote von drei Verlegern bei denen es zu illegalen Preisabsprachen gekommen sein soll. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnten Kunden, die Ebooks der Verleger zwischen April 2010 und Mai 2012 gekauft haben, umgerechnet zwischen 25 Cent und einem Euro pro digitalem Buch zurück bekommen. Das soll laut Reuters in einer E-Mail gestanden haben, welche am Samstag Kindle-Besitzer erhalten haben.

Das erwartete Urteil könnte aber auch Auswirkungen auf die zukünftige Preisgestaltung haben. In der E-Mail an die Kindel-Besitzer heißt es laut Reuters: „Wir denken, dass die Einigung ein großer Gewinn für unsere Kunden ist und erwarten in Zukunft niedrigere Preise für mehr Kindle-Bücher.“

Anfangs wurden fünf Verleger, darunter auch Apple, angeklagt zum Schaden von Amazon illegale Preisabsprachen bei Ebooks durchgeführt zu haben. HarperCollins Publishers Inc, Simon & Schuster Inc und Hachette Book Group bestritten jegliche illegale Preisabsprache und einigten sich aus Kostengründen dennoch außergerichtlich.

[via Reuters; Bildquelle: shutterstock]

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