Geode: Analoger Ersatz für digitale Bilderrahmen

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Mit dem Geode soll über Kickstarter ein kleiner beleuchteter Bilderrahmen finanziert werden, der keine Digital- sondern Analogfotos anzeigt. Downsizing nennt man das wohl.

Der beleuchtete Bilderrahmen Geode wurde von Ghost Nest aus San Francisco entwickelt. Das mit LEDs ausgestattete Gehäuse steht leicht schräg, damit der Benuzter es ohne weitere Hilfsmittel zum Beispiel auf dem Schreibtisch platzieren kann. Die Stromversorgung übernimmt ein Akku, der bis zu 6 Stunden pro Ladung durchhält, so der Entwickler.

Wenn man das Bild wechseln will, muss man sich ein neues Foto auf Folie drucken oder das einem Dienstleister überlassen. Ghost Net rechnet sich zwar Chancen aus, dieser Dienstleister zu sein, aber für Besitzer von Tintenstrahldruckern und Laserdruckern gibt es auch Folien im Bürohandel mit denen man das sicherlich selbst machen kann. Die Entwickler des Leuchtrahmens wollen zwischen 5 und 8 US-Dollar für einen Print.

Im Gegensatz zu einem digitalen Bilderrahmen ist das natürlich ein deutlicher Rückschritt – aber immerhin ist die “Auflösung” beim Geode erheblich höher. Mit ihren Billigdisplays und lächerlichen 800 x 600 Pixeln sind die billigen digitalen Bilderrahmen eigentlich eine Beleidigung fürs Auge.

Ghost Nest will für den Geode 35 US-Dollar auf Kickstarter. Das Projekt braucht 50.000 US-Dollar – bislang sind aber erst rund 7600 US-Dollar zusammen gekommen und die Deadline ist in gut zwei Wochen am 2. November verstrichen.

[Via Kickstarter/Geode]

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  1. Interessante Idee, so verknüpft man also die Nachteile von analogen Fotos mit den Nachteilen digitaler Bilderrahmen: Man darf die Fotos selbst wechseln und ist dann trotzdem noch auf Energiezufuhr angewiesen.

    Da stell ich mir lieber wieder nen altmodischen Bilderrahmen auf…

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