US-Militär entdeckt 3D-Drucker als Nachschubquelle

US Army

Die Rapid Equipping Force (REF) der US Army hat mobile Einheiten zusammengestellt, um die Unterstützung ihrer Truppen zu verbessern. Die mit Plasmaschneider, Stichsäge und 3D-Drucker ausgerüsteten Labore werden in sechs Meter langen Containern per Hubschrauber zum Einsatzort gebracht. Dort können technische Probleme direkt vor Ort gelöst werden.

Bisher mussten die Soldaten in den teils sehr isolierten Camps am Einsatzort monatelang auf Ersatzteile warten. Mit der Möglichkeit, sich die im 3D-Drucker selbst zu bauen, hat die US-Armee eine zeitsparende Nachschublösung gefunden. Wie REF-Chef Pete Newell gegenüber dem New Scientist berichtete, sorgt die neue Einheit auch für einen Kreativitätsschub unter den Soldaten: So haben die schon Schutzhüllen für die hitzeempfindlichen Batterien ihrer Minensuchgeräte gedruckt,  und Hilfsmittel zum Entschärfen von Sprengkörpern entwickelt.

Mit der Investition von 2,8 Millionen Dollar pro Labor dürfte sich der 3D-Druck weiter als zukunftsträchtig erweisen. Die Möglichkeit, unter Zeitdruck Designs vom Computer direkt als Werkstoff-Form zu modellieren, wird hier sicher nicht ihr letztes Anwendungsgebiet gefunden haben. [New Scientist, New Scientist(01), Military.com]

Tags :
  1. Replikatoren waren eine selbstreplizierende Roboterkultur in Stargate und gleichzeitig die Bezeichnung für ein Gerät in Star Trek um Gegenstände scheinbar aus dem Nichts herzustellen. (In Wirklichkeit wurden Rohstoffe auf molekularer Ebene manipuliert um alle möglichen Gegenstände zu produzieren)

  2. Man muss schon ein extremes Bedürfnis haben, sich Gegenstände rektal einzuführen, um sich für Star Gate begeistern zu können…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising