UBC Coren: Welcher Hipster kann sich dieses Carbon-Fixie leisten?

carbonfixie

Fixies waren ursprünglich von Fahrradkurieren gefahrene, extrem minimalistische Räder ohne Freilauf und Schaltung. Unkaputtbar und preiswert. Seitdem Hipster diese Räder für sich entdeckt haben, brütet die Fahrradindustrie Fixies von der Stange aus. UBC Coren hat jetzt ein Cabon-Fixie vorgestellt. Es kostet schlappe 32500 US-Dollar.

Wer selbst als Fahrrad-Crack noch nichts von UBC gehört hat, muss sich nicht schämen. Die Firma stellt normalerweise keine Räder sondern Carbon-Teile für die Formel 1 und andere Hochleistungsfahrzeuge vor. Jetzt will man aber den Markennamen auch außerhalb des Renn- und Fahrzeugbaus bekannt machen. Also baut man nun Fahrräder. Zu exorbitanten Preisen.

Das Coren wiegt 7,7 Kilogramm. Anstelle einer Kette wird ein Riemenantrieb verwendet, der nicht nur wartungsarm ist sondern auch ohne Schmieröl auskommt. Das Rad sieht auch aufgrund seiner ungewohnten Geometrie mit dem abknickenden Oberrohr, das in einer Linie in die Sitzstreben übergeht, sehr gut aus. Der Preis ist jedoch maßlos übertrieben. [Andrew Liszewski / Andreas Donath]

[Via UBC, Fast Co.Design]

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    1. ne ne ne :)))

      aus der Wikipedia: Der Begriff Eingangrad (engl. Single-Speed) bezeichnet ein Fahrrad, das keine Gangschaltung hat. Ist außerdem kein Freilauf vorhanden, spricht man von einem starren Gang. Umgangssprachlich wird dafür häufig das Modewort Fixie (aus dem engl. „fixed gear“) benutzt. Bei Fixies wird auch gelegentlich auf Bremsen verzichtet; man bremst dann durch Gegendruck auf die Pedale.

    2. Naja….so halb. Die Definition ist grundsätzlich schon richtig, aber:
      Ob das ein Singlespeed oder ein Fixie ist, kann man nicht sehen (da muss man sich auf den Autor/die Quelle verlassen). Mein Fixie hat auch eine Bremse, das hat damit also nichts zu tun!

      By the way: 7,7 kg sind nicht soooo leicht dafür, dass der Rahmen aus Carbon ist. Da gibt es ja leichtere Rennräder (mit Schaltung!) aus Alu.
      Da lässt sich sicherlich noch das ein oder andere Kilo einsparen: Carbon-Laufräder, Carbon-Kurbeln, Carbon-Sattelstütze, Carbon-Sattel….dafür würde ich dann 50.000 USD verlangen. Klingt fair!

  1. täuscht euch da nicht mal.. das können sich viele leisten oder kaufen sich es einfach.
    der Radsport ist unter anderem eine sehr sehr große Potenzerweiterung geworden :D

    man sieht nur neue bikes die heftig teuer sind, aber fahren wir der letzte…

    erst fahren lernen und dann kann man auch prahlen

    ride on ;)

    1. Gefällt mir.
      Hab schon unzählige total hippe Fixie- und Singlespeedfahrer gesehen, die ihr Rad schieben, weil Kettenlängung und -spannung für die scheinbar Fremdworte sind. Oder sich wundern, dass die Felgenbremse plötzlich den Mantel durchschleift…

  2. lächerlich hoher preis
    “unkaputtbar” sicher nicht – eher das gegenteil.
    7,7 kg? lächerlich … viel zu schwer für carbon-rahmen mit wenigen komponenten.
    seltsame geometrie, sieht nicht so aus, komische winkel, zu kleine durchmesser.

  3. sollbruchstellen werden gleich im dutzend mitgeliefert.
    netter aufreger, kann aber nich funktionieren – lernt man im maschinenbau schon im vordiplom. vielleicht noch mit titan machbar, mit carbon überhaupt nicht!

    (ich weiß, wovon ich rede, könnt mir licker zwei, drei leisten – leben von carbon- und titan-engineering. bei solch einem design wird man nicht wegen fahrlässigkeit verurteilt, sondern wegen vorsatz!)

  4. so ein hässlicher haufen müll…..und warum baut man fahrräder ohne freilauf???fährt sich scheisse und jeder mit ner 3 gang torpedo schaltung zieht dich ab ….design blödsinn den niemand braucht……

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