Forscher erhöhen WLAN- und Mobilfunk-Übertragungsrate mit Algebra-Gleichungen

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Am Massachusetts Institute of Technology haben Forscher eine Methode entwickelt, mit Hilfe von Algebra den Datendurchsatz in kabellosen Netzwerken um ein Vielfaches zu steigern. Die Technik ermöglicht zudem die gleichzeitige Nutzung von Mobilfunk- und WLAN-Verbindung und soll für bis zu zehn mal schnellere Verbindungen sorgen.

Vor dem Hintergrund, dass Geschwindigkeitseinbußen meist darauf zurückzuführen sind, dass Netzwerk-Geräte während der Übermittlung verloren gegangene IP-Pakete erneut anfordern, hat man es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Prozess in einer der Geschwindigkeit dienlichen Weise zu beeinflussen. Die daraus entstandene Übermittlungs-Methode in Form algebraischer Gleichungen beschreibt die angeforderte Serie von Paketen dabei soweit, dass das empfangende Gerät Verluste eigenständig ausgleichen kann.

Anhand einiger Tests hat sich das Potenzial der Technik bereits deutlich unter Beweis gestellt: Innerhalb der kabellosen Netzwerke am MIT konnte der Durchsatz bei einer Verlustrate von 2 Prozent von einem Megabit pro Sekunde auf 16 Megabit pro Sekunde gesteigert werden. Eine ähnliche Leistungssteigerung konnten die Forscher für Mobilfunkverbindungen in schnell fahrenden Zügen verzeichen: Gegenüber den sonst üblichen 0,5 Megabit pro Sekunde konnten hier 13,5 Megabit pro Sekunde erreicht werden.

Die Technik ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit der Universität Porto, dem Caltech-Institut, der Harvard University sowie der Technischen Universität München und wurde bereits an Unternehmen lizensiert.

[Engadget]

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  1. Spielt eigentlich keine Rolle, wenn das Ergebnis so außergewöhnlich ist. Vor allem die Verbesserungen im Zug hören sich phantastisch an. Vermutlich gehen die hier verwendeten Formeln über den Einsatz der Mitternachtsformel hinaus.

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