24.10.1946: Das erste aus dem All geschossene Bild

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Dieses körnige Bild entstand am 24. Oktober 1946. Nur 14 Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und 11 Jahre vor dem Sputnik-Start schossen Ingenieure und Wissenschaftler des amerikanischen Militärs das Foto mithilfe einer V2 Rakete.

Noch lange vor der NASA und als die bemannte Raumfahrt noch wirklich Science Fiction war, nutzten die Amerikaner aus Deutschland importierte V2s für Raketentests. Der Ingenieur Clyde Holliday hatte eine 35 Millimeter Kamera entwickelt, die alle eineinhalb Sekunden ein Bild schoss. Zu diesem Zeitpunkt sahen kaum Wissenschaftler einen Nutzen in Weltraumfotografie. Interessanter waren damals Informationen über kosmische Strahlung und Aerodynamik.

In der Folge wurden Bilder aus dem All aber immer wichtiger. Für unser Wissen über die Erde, ihre Oberfläche und das Wetter – vor allem aber auch das Bild des Menschen an sich. Solche Bilder machten uns bewusst, wo und wie klein wir eigentlich sind. Holliday über die 1950 von National Geographic veröffentlichten Bilder: [So] würde unsere Erde für Besucher aussehen, die von einem anderen Planeten in einem Raumschiff kommen.

[Oliver Schwab / Jesus Diaz]

Foto vom Aufstieg der V2

1948 von einer V2 geschossenes Panorama

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  1. @Steqal denke mal die haben die Kamera dann wieder per Fallschirm zu Boden fallen lassen und aufgesammelt, denke nicht das die zu der Zeit schon so starken Funk hatten der soweit entwickelt war um bilder übertragen zu können, vorallem weil die bilder scheinbar noch auf film waren und keine digitalkamera :)

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