Touchscreens: Magnete die besseren Finger?

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Neben Gyroskop und Beschleunigungssensor verfügen die meisten Tablets und Smartphones auch über ein Magnetometer. Der Nutzen mag zunächst verborgen sein, wie dieses Video zeigt, könnte man hierdurch aber Magneten statt der langweilig gewordenen Finger oder Touchpens zur Interaktion mit den Geräten nutzen.

Die in den Geräten verbaute Hardware kann zwischen Stärke und Position von Magneten mit nutzbarer Genauigkeit unterscheiden. Die Forscher Andrea Bianchi und Ian Oakley der Universität Madeira und der Carnegie Mellon University haben herausgefunden, dass man somit Objekte herstellen kann, die die Funktionalitäten eines gewöhnlichen Stylus übersteigen.

Mit Magneten in jeder Spitze könnte ein Zeichenprogramm zum Beispiel erkennen, ob man mit dem Touchpen zeichnen oder radieren will. [Andrea Bianchi via Make]

[Oliver Schwab / Andrew Liszewski]

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  1. Haben diese genialen Wissenschaftler jetzt das Smartphone-Datenblatt durchgelesen…
    gesehen, dass da ein Sensor zur Unterscheidung von Magneten drin ist…
    und daraus knallhart analysiert:

    „Hey, den Sensor könnte man mal benutzen!“
    ? :D

  2. Super Ansatz! Dadurch kann man sich viel „getouche“ sparen und hat mehr vom eigentlichen Bildschirm. Aber wie bei vielen anderen tollen Technologien, gehe ich davon aus, dass diese nie richtig umgesetzt wird :(. Schade eigentlich!

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