WebRTC Standard kurz vor Release – kein Skype mehr nötig?

Mit dem Release der neuen Chrome und Firefox Versionen werden Nutzer in den Genuss des WebRTC Standards kommen. Der macht es Entwicklern möglich, Kommunikationsanwendungen direkt im Browser zu erstellen.

Das könnte zu einer radikalen Vereinfachung in Sachen Kommunikationssoftware führen, sollte sich der offene Standard durchsetzen. Externe Programme wie Skype wären nicht mehr nötig. Die Möglichkeit, Anrufe und Video-Chat direkt über den Browser zu tätigen, sei aber nur ein Aspekt des WebRTC, so Jose de Castro gegenüber ieee Spectrum. Der Chief Technology Officer der am Standard beteiligten Voxeo Labs betonte, dass sich WebRTC mit noch ganz anderen Technologien kombinieren lasse. Wenn man sich beispielsweise Gesichtserkennung und Grafiken hinzudenke, so könnten Entwickler auch andere Anwendungen wie Babymonitore, Sicherheitssysteme oder interaktive Spiele realisieren.

Google und Mozilla sind bisher die Unternehmen, die sich bei der Implementierung des neuen Standards am stärksten engagieren. Ob Microsoft WebRTC in den Internet Explorer aufnehmen wird, ist noch nicht sicher. Man darf gespannt sein, ob Skype & Co. für Firefox und Chrome User in Zukunft überflüssig sein werden. [Spectrum, WebRTC]

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