Fusion Drive: Simuliertes Laufwerk macht auch alten Macs Beine

tumblr_mct1vwQZda1rk5dywo1_1280

Die von Apple im Rahmen der iPad mini Präsentation vorgestellte Technik Fusion Drive, die herkömmliche Festplatten mit der deutlich schnelleren SSD-Variante in einem virtuellen Laufwerk zusammenfasst, ist nicht wie zunächst angenommen auf neue Geräte beschränkt: Einem Mac-Entwickler ist es gelungen, die Konfiguration auf seinen Mac Pro unter OSX 10.8.2 zu übertragen.

Ganz so einfach ist es der Vorgang aber nicht – die Fusion und entsprechend der Vorgabe Apples funktionierende Nutzung von zweierlei Datenspeicher setzt zumindest einige Arbeit mit der Terminal-Version des Disk-Utilitys bzw. Festplatten-Dienstprogrammes voraus. Wer diese nicht scheut und sich an die Anleitung hält, kann seinem alten Mac aber durchaus Beine machen und eventuell sogar einen Neukauf vermeiden – eine Empfehlung kann hier dennoch nur erfahrenen Nutzern ausgesprochen werden.

Ob Apple selbst oder wenigstens das Herz eines Entwicklers sich dazu erweichen lässt, der breiten Öffentlichkeit ein entsprechendes Tool zur Verfügung zu stellen, bleibt mindestens abzuwarten, ersteres wohl viel mehr Wunschdenken. [Sam Gibbs / Johannes Geissler]

[Patrick Stein via Apple Insider via Gizmodo UK]

Geek-Test: Wie gut kennst du Apple? Überprüfe dein Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Tags :
  1. Bin ich der einzige, dem es wohler dabei ist, seine SSD und HDD selbst zu managen und zu entscheiden, was wo läuft? Sollte Fusion-Drive wirklich stabil und zuverlässig diesen Taks für mich übernehmen können, wäre das glorreich, aber momentan glaube ich noch nicht vollständig daran…

    1. Nein, genau das ist es eben nicht! Informiere dich doch bitte mal vor dem Verfassen von Beiträgen, das wäre Gescheiter. Dann würde nicht solcher Unfug herauskommen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising