Hartes Urteil: 1,5 Millionen Dollar für Online-Verbreitung von zehn Porno-Filmen

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Ein Gericht in Illinois hat Ende Oktober das bisher härteste Urteil im Hinblick auf Filesharing durch die Torrent-Technologie verhängt: Der Amerikaner Kywan Fisher soll für die Bereitstellung von zehn Porno-Filmen, die er selbst zu allem Übel auch noch legal besaß, 1,5 Millionen Dollar auf den Tisch legen.

Tatsächlich ist Fisher – neben seiner sozialen Ader – der legale Erwerb der Videos zum Verhängnis geworden: Das von Flava-Works angebotene Bildmaterial wird nämlich grundsätzlich um personenbezogene Daten des Käufers erweitert, was auch in diesem Fall schnell zum Erfolg führte, von Fisher aber schlicht nicht bedacht wurde, als er sich selbst zum Robin Hood der Lüste erklärte und die Filme über Bittorrent zum Download anbot.

Angesichts der daraus hervorgehenden Beweislage und der von Fisher eingegangenen, die Verbreitung der Videos untersagenden, vertraglichen Vereinbarung ist der Fall eigentlich eine klare Sache – mindestens genauso sehr, wie das der arme Kerl sich bestimmt egoistischer verhalten hätte, wäre ihm klar gewesen, dass ihn jeder der „verschenkten“ Kopien 470 Dollar kosten wird. Mehr als 3449 Downloads haben nämlich nicht stattgefunden. [Sam Gibbs / Johannes Geissler]

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[TorrentFreak via Gizmodo UK]

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  1. Judikativer Bullshit. Hat Fisher auch 470 Dollar für jeden Film bezahlt? Angenommen der Film hat 30 Dollar gekostet, hätte das bei den Download-Zahlen einen Schaden von gut 100.000 Dollar verursacht – in der Annahme, dass jeder Downloader sich den Film ohnehin gekauft hätte…

    Aber nein, der Mann darf jetzt 1,5 Mio zahle, plus Gerichtskosten. Was ist das bitte für eine Welt?

  2. das Bild ist verwirrend.
    Flava produziert gay porn, hättet ihr mal erwähnen können.
    Erstens wäre der Artikel witziger gewesen, zweitens hätte ich mir den Besuch der Website ersparen können!!!!!!

  3. ja der arme Kerl aber auch! Kaum bricht er das Gesetzt, wird er dafür bestraft! Ich meine wer kann auch damit rechnen? Beatimmt war das ein Versehen und er hat die Filme versehentlich bereitgestellt. Selbst schuld, vollidiot…

    1. Erinnert mich an einen Bankraub letzte Woche bei uns in der Sparkasse. Der Gauner wurde sofort gefasst. Er kam nicht weit. Ich denke mir immer noch: „ja der arme Kerl aber auch! Kaum bricht er das Gesetzt, wird er dafür bestraft! Ich meine wer kann auch damit rechnen? Beatimmt war das ein Versehen […].“

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