Apple-Klage in Mexiko gescheitert: iFone darf weiter iFone heißen

iPhone 5: Apple verliert Rechtsstreit in Mexiko

Wie die mexikanische Tageszeitung El Universal berichtet, habe Apple nun zum dritten Mal in Folge den rechtlichen Streit gegen den Telefonanbieter iFone verloren. Auch das zweite Berufungsverfahren soll daran gescheitert sein, dass die mexikanische Firma iFone ihren Namen bereits 2003 habe eintragen lassen, also rund vier Jahre vor der Veröffentlichung des ersten iPhones.

Apples erster Versuch, iFone wegen phonetischer Ähnlichkeit und potenzieller Verwechslungsgefahr zu einer Namensänderung zu zwingen, geht auf das Jahr 2009 zurück. Bereits damals entschied ein mexikanisches Gericht, dass iFone seinen Markennamen aufgrund der früheren Eintragung behalten dürfte. Jetzt scheiterte auch das zweite Berufungsverfahren des amerikanischen Riesen.

Die Entscheidung des Gerichts habe aber keinen Einfluss auf Apples Verkaufsmöglichkeiten der iPhone-Reihe in Mexiko. Das iPhone 5 ist dort seit vergangenen Freitag erhältlich. Diversen Quellen zur Folge habe jedoch iFone bereits eine Gegenklage initiiert, die darauf abziele, einen Verkaufsstopp des Smartphones zu erwirken.

[MacRumors]

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  1. Ein bisschen mehr zum Thema hätte es schon sein können, Herr Wilke.
    Im besagten Rechtsstreit geht nämlich nur um den Eintrag in die Markenklasse 38 (Telekommunikations-Dienstleistungen).
    Appe besitzt bereits den Markennamen in den Klassen 9 (Computer, Handys, Kameras, Software) und 28 (elektronisches Spielzeug).
    Das genügt völlig, um auch weiterhin ungestört in Mexiko zu verkaufen.
    Was die fragliche Klasse 38 betrifft, die wollte Apple mit der Begründung haben, dass sie von iFone gar nicht mehr aktive genutzt würde und um Verwechslungsgefahr für iMessage und Factime auszuschliessen, die Apple in dieser eingetragen hat. Hat das Gericht aber anders gesehen. Shit happens.
    iFone ihrerseits erwägt nun eine mögliche Gegenklage und deren Anwalt erzählt schonmal der Presse, was er alles so einzuklagen gedenkt. Durch eine fehlerhafte Übersetzung mittelst Google Translate enstand kurzzeitig der Einduck, es gäbe bereits eine gültigen Schadenersatztitel bzw. einen Kaufstopp.
    Natürlich konnte die IT-Journaille mal wieder nicht das Wasser halten und kolportierte diesen Unsinn erstmal ungeprüft in die Welt hinaus. Und mussten gestern alle wild zurückrudern (z. B. Golem)
    Tatsache ist, es gibt weder ein Verkaufsverbot, noch einen Schadenersatztitel und der möglichen Gegenklage von iFone wird aus o. g. Gründen kaum Chancen eingräumt.
    So wird es wohl wieder mal auf ein gütliche Einigung hinauslaufen.
    Ende der Geschichte.

  2. Du hast aber den Beitrag über dir schon gelesen, oder?
    Aber als Kurzversion für Trolle wie dich: Dein feuchter Traum wird ein Traum bleiben. Schade für dich, schade für iFon, gut für Apple und jeden, der noch klar denken kann.

    1. Da steht nicht das eine gegenklage keinen bestand haben wird, sondern wahrscheinlich keinen bestand haben wird.

      die meinung eines users zählt hier wenig, daher abwarten und sehen wie die gegenklage läuft =)

  3. Wer Wind säht….
    Wenn Apple nicht immer alle verklagen müsste, dann hätte kein Hahn danach gekräht.
    Ist schon lustig, das etwas verboten werden soll, was schon viel früher da war.

  4. Wenn jeder wen verklagen könnte, weil ein Patent oder Marken-Name nicht mehr aktiv genutzt würde, dann wäre die nutzlose Patent-Kauferei ja sinnlos.
    Wie oft haben großen Firmen schon Kleine geschluckt (inkl. deren Patente etc.), nur damit die eigenen Produkte nicht in Käufers Missgunst fallen.
    Irgendwann wird sich schon ne Gelegenheit ergeben den Namen oder das sonstige wieder auszupacken!
    IFone hatte hier bitteres Glück wohl eines der phonetisch bekanntesten Produkt-Namen (zumindest in Mexico) zu besitzen :D
    Fapple soll sich mal glücklich schätzen das die nicht schon früher auf IHR RECHT gepocht haben, womit Fapple hinreichend lange Umsatz & Gewinn in Mexico machen konnte!

    Gleiches Recht für alle sag ich da mal :D
    Oder glaubt der Frucht-Riese etwa sich das Recht kaufen zu können? Man hofft es nicht!

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