Wie sich Sandy auf Foursquare Checkins auswirkte

oyIgH

Als der Wirbelsturm Sandy Salzwasser nach Manhatten spülte, flohen die Bewohner in höher gelegene, stromversorgte Bereiche wie WLAN-Ratten. Außer Tweets gab es jedoch kaum Beweise für diese Wanderungen. New Yorks Foursquare Checkins wurden jetzt jedoch grafisch aufbereitet, so dass die massive Verschiebung Richtung norden hin zur elektrifizierten Komfort-Zone belegt werden konnte.

Der Unterschied zwischen dem 27. Oktober und dem 31. Oktober ist enorm. Zumindest  die Foursquare-User drängten nach Uptown in Richtung Brooklyn. Einige Checkins wurden trotzdem noch in der stromlosen Zone vorgenommen. Fragt sich nur, wo die betreffenden Benutzer eincheckten, wenn doch alle Geschäfte geschlossen hatten und das öffentliche Leben still stand. In wieweit der Effekt auf die leeren Akkus in Smartphones zurückzuführen ist, lässt sich natürlich nicht klären. [Klaus Deja / Sam Biddle]

Tags :
  1. WLAN Ratten ist vielleicht kein wirklich gut gewählter Ausdruck, wenn man überlegt was den Menschen dort widerfahren ist.

  2. Schlecht wird mir bei der Amerikanischen Umweltpolitik.
    Ein passendes Russisches Sprichwort sagt:
    Wer Wind sät wird Sturm ernten!
    und die Amerikaner säen verdammt viel Wind ;-)

  3. Also, bei aller Kritik an amerikanischer Umweltpolitik – fliehende Menschen als Ratten zu bezeichnen ist das hintervorletzte! Tiefer kann man kaum noch sinken!

    Und selbst das Argument von der rückständigen amerikanischen Umweltpolitik ist nichts als ein gut gehgtes Vorurteil. Kalifornien ist uns im Umweltschutz bereits Lichtjahre voraus!

  4. Mal abgesehen davon, dass es hier um Mengen von Einzelschicksalen ging von denen wohl kaum jeder über den gleichen Kamm zu scheren ist. Ich denke mal, der Vergleich mit den Ratten bezieht sich eher auf die, die das sinkende Schiff verlassen, nicht schön aber noch verzeihbar, die anderen Kommentare (Nucky, Superype und Bliss) lassen dann aber zum Teil doch eher auf ein reichlich eingeschränktes Sozialbewusstsein schliessen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Verfasser das überhaupt verstehen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising