Mega-Schwierigkeiten: Schmitz‘ Me.ga-Domain gesperrt, entführt und zum Kauf angeboten

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Das hatte sich Dotcom sicher anders vorgestellt: Nachdem der Megaupload-Nachfolger durch den Kommunikationsminister des Landes Gabun wegen der verwendeten Länder-Domain bereits erste Dämpfer erhielt, wurde selbige nun offenbar von Hackern mit dem selbstgewählten Namen "Omega" entführt, auf deren Twitter-Account umgeleitet und nun zum Kauf angeboten.

In Anbetracht der Art und Weise, in der Schmitz sich im Internet profiliert, war es aber auch nur eine Frage der Zeit, bis erste Beobachter ihre Missgunst entsprechend zum Ausdruck bringen. Die Omega-Gruppe, deren namentliche Nähe zur Schmitz‘ Diensten sicher nicht von ungefähr kommt, beschreibt den Mega-Mann dabei als „Megalomaniac“, der lediglich in seinem eigenen Interesse handele, währen die Gruppe selbst „wahre Piraten und Anarchisten“ wären.

Wirklich weit wäre Dotcom mit der Domain aber ohnehin nicht mehr gekommen: Der Kommunikationsminister des Landes Gabun, von dessen Länder-Domain „.ga“ Schmitz für Me.ga Gebrauch machte, hatte gerade erst die vorläufige Sperrung angekündigt – Gabun solle nicht als Basis für Vergehen gegen das Urheberrecht dienen. Dotcom selbst zeigte sich davon gewohnt unbeeindruckt:

 

[Sam Gibbs / Johannes Geissler]
[TorrentFreak]

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