Microsoft-Patent: Visuelle Lizenz- und Alterskontrolle mit Kinect

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Nach einer Patent-Anmeldung scheint Microsoft mit seinem ehemaligen XBox-Addon große,  allem voran aber geradezu beängstigende Pläne zu haben: Wer etwa online einen Film ausleihen möchte, soll diesen künftig auf Basis der Zuschauer-Anzahl bezahlen können - nachdem Kinect diese durch einen Blick in euer Wohnzimmer bestimmt hat.

Bei der Erhebung von Gebühren pro Kopf ist für die Redmonder aber noch lange nicht Schluss, viel mehr sollen dabei eine Reihe unterschiedliche Lizenz-Modi entstehen. Wer etwa denkt, er könne bezahlte Inhalte grenzenlos abrufen, der irrt. Nicht anders verhält es sich mit der Annahme, die als Gaming-Zubehör entwickelte Sensor-Sammlung wäre nicht in der Lage, das Alter potenzieller Zuschauer mindestens grob zu schätzen – das ist zwar in der Tat eine nicht unwichtige Thematik, wirkt aber beängstigend, wenn man sich vor Augen hält, wie dieser Test erfolgt: Microsoft führt hier neben Kinect auch Kameras zur Gesichtserkennung auf.

Auch an eine Form der Kindersicherung, welche das System etwa durch eine Alterskontrolle in Verbindung mit zuvor definierten Fernsehzeiten durchsetzen will, hat der Windows-Schöpfer gedacht.

 

[TechDigest]

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  1. Diese kacke mit dem „Zuschauerbetrag“ lässt sich aber einfach umgehen.. man nehme 1 Person, lässt kinect 1 person erkennen,danach können die andern sich hinsetzen und bingo,nur eine person..
    wäre jedoch bescheuert das filmausleihen an die kinect zu binden, leute ohne kinect können das dann nicht..

  2. Du bist ein Genie! Darauf wäre Microsoft sicher nie gekommen und eine weitere Kontrolle wärend dem Film ist schliesslich absolut unmöglich, nicht wahr?

  3. …skynet lässt grüßen.

    Das Problem ist, dass die Ganzen Leute das toll finden wenn ihr TV-Gerät eine Cam hat und Gesichtserkennung und sie scheinbar versteht…das macht alles doch sooo einfach!?

    Solln sie doch so ein verka**tes Bezahlsystem machen, wo der Film anhält wenn eine weitere Person in den Raum kommt…Muß man ja nicht nutzen..Aber leider wird sowas dann in jedem 2. Haushalt stehen und man hat dann doch nicht die Wahl nicht irgendwann gescannt zu werden..

    Dass unsere Kinder bei Freunden vorher gescannt werden, bevor sie spielen und jedes Zimmer gescannt wird, alle Gespräche im Raum auf einem Ami-Server gespeichert, analysiert und bewertet werden, von einem milliardenschweren kapitalorientierten Unternehmen, ist doch mehr als freiheitsgefährdend…Oder? In diesem Fall kommen noch die biometrischen Daten und das Nutzungsverhalten dazu…

    Smartphones die smarter sind als Ihre Benutzer, reicht das nicht?

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