Mit diesen Mikrofäden könnten in der Zukunft Gehirn und Computer verbunden werden

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Wichtiger Bestandteil der Science Fiction ist die direkte Verknüpfung von Gehirn und Computer. Mit diesen Mikrofäden aus Kohlenstoff könnte man vielleicht die lang ersehnten Implantate herstellen, die uns eine solche Technologie ermöglichen würden.

Die Mikrofaden-Elektroden wurden an der University of Pittsburgh entwickelt und sind nur sieben Mikrometer dick. Somit sind sie über 100-mal dünner als gewöhnliche Elektroden, mit denen momentan Gehirne von Tieren untersucht werden.

Der Vorteil dieser schmalen Elektroden ist es, dass man sie mit Proteinen umhüllen kann, wodurch sie vom Gehirn nicht sofort abgestossen werden. Dies ist das Problem bei den bisher gebräuchlichen Ausgaben. Das Gehirn baut nach und nach Narbengewebe um die Elektroden auf, wodurch sie wirkungslos werden. Die neuen Mikrofaden-Elektroden könnten somit bei der Realisierung solcher Zukunftsvisionen wie per Gedanken gesteuerte bionische Gliedmaßen oder einer direkten Computer-Hirn-Schnittstelle hilfreich sein. [Technology Review]

[Oliver Schwab / Eric Limer]

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