Taliban outen versehentlich alle Mitglieder ihrer Mailingliste

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Wer nicht bereits wusste, dass die Taliban eine eigene Mailingliste unterhalten, wird schon durch diese Neuigkeit überrascht sein. Einem Sprecher der Taliban ist beim Versand einer E-Mail an den Empfängerkreis ein peinlicher Fehler unterlaufen. Er hat bei einer normalen E-Mail versehentlich alle Empfänger in CC gesetzt. Hierdurch wurden alle Mitglieder der Mailingliste unfreiwillig geouted, von denen vermutlich nicht alle gerne als solche bekannt sein wollten.

Laut ABC News waren unter den Mitgliedern hauptsächlich Journalisten, aber auch andere interessante Empfänger. Die über 400 Adressen starke Mailingliste schien auch Adressen eines Provinz-Gouverneurs, verschiedener Aktivisten und Akademiker, eines afghanischen Abgeordneten und eines lokalen Warlords, der auch für Angriffe auf die Koalitionstruppen verantwortlich gemacht wird, zu enthalten.

Die Mailingliste wurde durch die Taliban hauptsächlich dazu verwendet, sich für Angriffe zu bekennen, die Aktivität der Mailingliste in den vergangenen Wochen stark angestiegen. Vermutlich wird sie nach diesem Vorfall einige Subscriber verlieren. [Klaus Deja / Adrian Covert]

[via ABC News]

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    1. Ihr liegt beide falsch. Er war nur wieder der Leser des Monats, der das fehlende “R” gefunden hat und nun bis zur Rente darauf heumreitet.

    1. Nö, da liegst du etwas falsch, Warlords sind die, die die Waffen kaufen und benutzen lassen. Also im Klartext sind das beispielsweise die jeweiligen Anführer von Bürgerkriegsparteien, welche nicht zu den offiziellen Regierungsparteien gehören. Kriegsfürst wäre eine etwas deutschere Benennung.

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