Philippe Starck: Steve Jobs konstruierte an Superyacht selbst mit

Yacht Venus - Quelle: onemorething.nl

Designer Philippe Starck hat einige interessante Details über den Bau von Steve Jobs' riesiger Superyacht Venus verraten. Der Apple-Mitgründer hat sich offenbar bei den Planungen akribisch eingemischt - selbst kleinste Details diskutierte er oft wochenlang.

Nachdem Jobs ein Jahr tot war, sah man das erste Mal Ende Oktober 2012 etwas von seiner Yacht „Venus“. Das schlanke und 78 Meter lange Boot wurde von Philippe Starck entworfen.

In einem Gespräch mit „Super Yacht Times“ hat sich der französische Designer erstmals über den Konstruktionsprozess ausgelassen. Erst sah es für ihn so aus, als habe Jobs ihm freie Hand gelassen und nur bestimmt, wie lang das Schiff werden soll und wie viele Passagiere darauf unterkommen sollen.

Im ersten Meeting gab es nach Starcks Erinnerungen wegen Zeitmangels nur die Abmachung, dass er die Jacht entwerfen werde und sie so bauen werde, als sei sie für den Designer selbst.
Soweit so gut könnte man meinen.

Durch dieses Agreement konnte schon zwei Wochen später erste Pläne und ein Modell des geplanten Boots geliefert werden. Doch dann wurde Jobs Akribie und Detailversessenheit offenbar geweckt – alle sechs Wochen gab es Diskussionen – von 2008 bis zu seinem Tode 2011. Dabei wurde „Millimeter um Millimeter, Detail um Detail“ die Konstruktion besprochen, erinnert sich Starck.

Sichtlich genervt zeigte sich der Designer trotzdem nicht – er lobte sogar Jobs Einsatz. Das ständige Vereinfachen und Verbessern entspreche auch seiner Natur. Kein einziges nutzloses Kissen gäbe es unter Deck.

Jobs habe ihm an Ende gelobt – das Boot sei besser geworden als in seinen wildesten Träumen. Das dürfte für Starck ein Mörderkompliment gewesen sein von jemanden, der sonst kaum dafür bekannt war, Menschen zu loben.

Was der Bau der Superyacht kostete, ist leider nicht bekannt.

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[Bild: One More Thing.nl]

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  1. Lasst uns die Superyacht den Arbeitern bei Foxconn schenken, die all die schönen Produkte von Apple, Nintendo & Co. in 60-Stunden-Wochen herstellen. Ein Arbeiter müsste ca. 100.000 Jahre lang arbeiten um diese Yacht zu kaufen.
    Oder 10.000 Arbeiter könnten sich nach 10 Jahren gemeinsam diese Yacht kaufen und jeder alle zwei Jahre 1,5 Stunden damit fahren bevor der nächste dran ist. Natürlich ginge das nur wenn sie kein Geld für Essen ausgeben.
    Man muss also kein Sozialist sein um diese Form von Kapitalismus als nicht mehr verhältnismäßig zu begreifen.

    1. Du an seiner Stelle hättest ja sicher kein Geld ausgegeben, und es lieber den Armen und Bedürftigen gespendet. Ja nee, is klar.
      Und was hat denn Foxconn mit Apple zu tun? War Jobs deren Arbeitgeber?
      Bevor ihr ins Restaurant geht, oder euch neue Konsumgüter anschafft, könntet ihr ja auch das Geld spenden. Aber nein, macht natürlich niemand. Hauptsache sich wieder mal über die Reichen aufregen, weil man zu unfähig war, so etwas selbst zu erreichen. Echt armselig solche Beiträge. Da schlägt einem der Neid der Anderen förmlich ins Gesicht.

      1. Ich weiß ja nicht, was du da hineininterpretierst, aber das würde ich bei jeder anderen Person auch so schreiben.
        Muss ein lausiges Gefühl sein, wenn man sich Sachen zusammenreimt, die gar nicht da sind.

      2. was foxconn mit apple zu tun hat? ich denke es existiert keine sprache, in der man auch nur ansatzweise das ausmaß deiner dummheit beschreiben könnte :)

      3. Und gerade jetzt hast du wieder deine Dummheit wie immer grandios zur Schau gestellt. Junge, du musst nachdenken, bevor du was schreibst.
        Sagt ja auch schon dein Name. Außer Gas ist in deinem Kopf nichts vorhanden. Überlege doch mal selbst, warum sich Apple um die Mitarbeiter bei Foxconn kümmern sollte. Demnach müsste sich ja auch BMW um die Löhne und Arbeitsbedingungen seiner Zulieferer kümmern. Aber nein, machen sie nicht. Und warum nicht? Ich verrate es dir, weil du es ja eh nicht weißt. BMW ist nicht der Arbeitgeber, und genauso wenig sind die Mitarbeiter bei Foxconn bei Apple angestellt. Jetzt begriffen? Nein, wahrscheinlich nicht, wie immer.
        Du bist schon ein selten dämlicher Blindgänger.

      4. „Überlege doch mal selbst, warum sich Apple um die Mitarbeiter bei Foxconn kümmern sollte. “
        du schleuderst dich mit jeder aussage weiter weg in die weiten des blödsinnigen. selbst mit einer kurzsichtbrille der stärke -42 dioptrien kann die firmenpolitik von applenicht in einem guten licht dargestellt werden. es gibt einfach leider nicht genug isoliermaterial um deinen geistigen dünnpfiff vom rest der welt zu abzuschotten :(

      5. Ich werde dir mal was verraten, alleine kommst du ja eh nicht darauf. Und wie du im letzten Abschnitt feststellen wirst, ist sehr wohl Foxconn dafür verantwortlich. Und nein, es ist keine „Apple Seite“.
        http://www.areamobile.de/news/21526-foxconn-chef-apple-beteiligt-sich-an-kosten-fuer-bessere-arbeitsbedingungen
        Und nun bin ich mal auf Antworten gespannt, denn das macht kein Anderer, der bei Foxconn produzieren lässt, und das sind ne ganze Menge.

  2. Wer sich auch nur ein wenig mit Steve Jobs und der Biografie auseinandergesetzt hat, den wird das ganze mal so was von nicht überraschen…
    An die Autoren gerichtet: Vielleicht solltet ihr einmal darüber nachdenken, ein wenig Hintergrundwissen auf zu bauen und nicht nur immer zu schauen, was grade irgendein anderer Blogger oder Nachrichtendienst als „BIG News of the year“ rauskloppt…. Nur mal so als Idee….

  3. Da sind sie ja wieder, die ganzen Trolle. Keine Ahnung von nichts aber eine riesen Klappe. Jeder von euch möchtegern Weltverbesserer wäre kein Stück besser als SJ, wäre er in der selben Position.

  4. naja, immerhin kann man die ganze sache hier jetzt wesentlich besser beurteilen, nachdem marco uns mal wieder aufgeklärt hat! xD ^^
    danke marco!!

  5. Bitte, einer muß es ja machen. Diese Meckerei ist aber wie immer typisch Deutsch. Neid auf Andere, weil man selbst nichts erreicht hat. Mein Gott seid ihr armselig.

    1. ja ne marco, die wurst bist du, merkst es aber leider nicht.
      mal abgesehen von dem ganzen foxconn gelaber, wo ich dir indirekt fast recht gebe, verteildigst du den jobs immer, dass es mir fast leid tut das du keine wachsfigur von madame tussauds geschenkt bekommst.
      mal im ernst, der typ war der vollpenner. als der mitte/ende der neunziger zu apple zurück gekommen ist, hat der doch erstmal alle spendengelder seiner sekte da eingefroren. und damals fand ich es auch ok, da es dem verein ja schlecht ging. aber selbst nachdem der laden wieder fette gewinne eingefahren hat, hat er nichts mehr liquide gemacht. naja……… sehr sozial.^^
      und nun zum pott…. der ist halt mal hässlich wie die nacht. und das hat nichts mit deinem „deutschen neid“ zutun. ich habe mir fast ein jahr lang, beim feiern im pudel, die eclipse geben können und fand sie schön. auch ohne neid, trotz der tatsache, dass es dem herren seine 5 oder 6 superjackt ist.
      aber mal im ernst….wach mal auf!

      1. Eben nicht, ich verteidige überhaupt nicht Jobs, sondern würde das bei jedem anderen Yachtbesitzer genauso schreiben, siehe zweiter Beitrag „Ich weiß ja nicht, was du da hineininterpretierst, aber das würde ich bei jeder anderen Person auch so schreiben.“
        Du reimst dir hier etwas zusammen, was gar nicht da ist.
        Ob das Teil nun hässlich ist, oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Hier geht es einzig und allein darum, dass sich Leute aufregen, weil jemand Unsummen für eine Yacht ausgibt. Und das ist einfach nur der Neid der Besitzlosen. Ist so, war so, und wird immer so bleiben. Und die Leute, die schreiben, dass man das Geld lieber spenden sollte, oder den Arbeitern bei Foxconn gibt, die haben wahrscheinlich in ihrem Leben noch keinen einzigen Cent gespendet, regen sich aber bei denen auf, die ihr Geld selbst verdient haben, und dann damit auch logischerweise damit machen können, was sie wollen.

      2. Da muss ich Marco recht geben, ich meine was würdet ihr machen wenn ihr Bsp. ein paar Millionen hart erarbeitet habt das Geld an Menschen spenden wo diese paar € pro Person die da dann letzten Endes ankommen auch nichts an der Situation ändern? Und außerdem ist es ja nicht so das Jobs noch nie Geld gespendet hat also kann er sich jawohl auch mal was gönnen.

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