Raketenbetriebene Fußknöchel-Prothesen

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Als das Internationale Olympische Komitee die prothetischen Beine zuließ, die Oscar Pistorius beim Rennen einsetzt, sorgten es für einen Präzedenzfall. Doch diese raketenbetriebenen Fußknöchel werden vermutlich niemals erlaubt werden.

Das künstliche Sprunggelenk, das von Forschern der Uni Alabama entwickelt wurde, ist nicht nur besonders leicht sondern ermöglicht dem Träger auch einen natürlichen Gang. Die Prothese setzt künstliche Muskeln ein, die wie eine Rakete mit einem flüssigen Brennstoff angetrieben werden. Im Wesentlichen soll das genau so funktionieren wie die Kolben in Automotoren. Winzige, kontrollierte Explosionen sollen die Energie freisetzen, die die Bewegungen ermöglichen.

Es müssen allerdings noch einige Hürden überwunden werden. Zum einen müssen die warmen Abgase noch irgendwie abgeleitet werden und es muss noch eine zuverlässige Möglichkeit der Speicherung und Wiederauffüllung der Prothese mit dem Flüssigbrennstoff entwickelt werden. Man schätzt nicht vor 2016 ein Lösung entwickeln zu können, aber die Forscher sind zuversichtlich, dass die Prothese am Ende aussehen wird wie echte menschliche Gliedmaßen.

[Via University of Alabama, Medgadget]

[ Andrew Liszewski / Andreas Donath]

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  1. rakete = festbrennstoff, auto = flüssigbrennstoff aka. benzin. (trag doch nich so dick auf, ein gutes thema ist auch so interessant genug.)

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