Überwachungskameras: Wenn Schaufensterpuppen zurückstarren

EyeSee

Wer sich von Schaufensterpuppen angestarrt fühlt, könnte Bloomberg zufolge tatsächlich unter Beobachtung stehen. Die Nachrichtenseite berichtet von mehreren Modehändlerketten, die mit Überwachungskameras ausgestattete Schaufensterpuppen einsetzen.

Die Puppen mit dem Namen EyeSee werden von der Firma Almax produziert. Mit den integrierten Kameras sollen unter anderem Alter und Geschlecht der Beobachteten festgestellt werden können. Die Kameras unterscheiden sich also grundsätzlich nicht von anderen Kameras zur Gesichtserkennung, sind nun aber eben in für Einkaufsläden gewöhnlichen Objekten versteckt.

Die Schaufensterpuppen werden bisher in den Läden von fünf amerikanischen und europäischen Unternehmen (allerdings nicht in Deutschland) eingesetzt. Die Kameras dienen weniger der Sicherheit, als vielmehr dem Sammeln von Kundendaten. [Bloomberg via The Verge]

[Oliver Schwab / Eric Limer]

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  1. Ich finde die Idee an sich gut. Inzwischen stört mich nichts mehr, auch nicht wenn mich eine Schaufensterpuppe beim einkaufen überwacht. In der heutigen Zeit, wo Menschen alle ihre Daten, Bilder, Gedanken, usw. frei im Inernet mit Fremden teilen, ist diese Art, Schaufensterpuppen zur Kauf- und Verhaltensanalyse einzusetzen, auch nichts besonderes mehr.

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