Samsung: Keine Hinweise auf Kinderarbeit aber viele andere Probleme

Samsung

Nachdem eine chinesische Arbeitnehmer-Organisation Samsung dem Vorwurf der Kinderarbeit aussetzte, hat das Unternehmen alle seine Fabriken auditieren lassen. Die Erstresultate waren nicht erbauend, aber nun ist das Endergebnis da: Und auch wenn es keine Hinweise auf Kinderarbeit gibt - es existieren zahlreiche Probleme, über die man sich Gedanken machen sollte.

Das Unternehmen untersuchte 105 Lieferanten, die ausschließlich für Samsung Komponenten fertigen. Zum Glück fanden die Inspektoren keine Hinweise auf Kinderarbeit – aber auf schlechte Arbeitsbedingungen en masse. Samsung listet in dem Bericht unter anderem auf: „Überstunden außerhalb der gesetzlichen Regelungen und ein System von Strafen für das Zuspätkommen oder Fehlen“.

Vielleicht ist es nicht überraschend, dass Samsung schwor, diese Problem versucht zu beheben und Diskriminierung und Bußgelder auszumerzen, sowie höhere Gesundheits- und Sicherheitsstandards zu setzen. Samsung empfielt den Fabriken, dass „zusätzliche Weiterbildungen für Führungskräfte über die Verhinderung sexueller Belästigung und physische und verbale Gewalt“ in Angriff genommen werden sollen. Klingt wie eine gute Idee. [Via gizmodo.com]

[Bild: opopododo / Creative Commons Lizenz]

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  1. Selbstverständlich wurden keine Hinweise auf kindrrarbeit gefunden. Solche Inspektionen werden in der Regel Monate im Voraus angekündigt und lassen den Betroffenene mehr als genügend Zeit, ale Hinweise verschwinden zu lassen. Derartige Inspektionen habe ich selber schon erlebt und daher kenne ich dieses Vorgehen relativ gut.

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