Wie die chinesische Internet-Zensur einem Tiersalon in Miami Traffic beschert

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In Sachen Internet-Zensur hat sich China schon lange einen Namen gemacht - nirgendwo sonst wird derart viel Energie darauf verwendet, Internet-Zugriffe zu kontrollieren und zu filtern. Mit einer einfachen Blockade bestimmter Websites ist es aber offenbar nicht mehr getan: Per DNS-Spoofing leitet die Regierung unerwünschte Anfragen aktuell unter anderem auf einen Tiersalon in Miami um.

Richard Fischer von NewScientist hat sich näher mit den gängigen Zensur-Praktiken auseinandergesetzt und erklärt unter anderem, dass man von einer einfachen Blockade weit entfernt sei. Viel mehr beschäftige man alle Arten von Technikern und greife dabei auch auf subtile Tricks, wie etwa einer vorgetäuscht verlangsamten Internet-Anbindung zurück. In einigen Fällen bediene man sich sogar manipulierter DNS-Einträge, um auf eine Auswahl unbeteiligter Webseiten umzuleiten – warum es dabei ausgerechnet einen Tiersalon in Miami erwischt hat (nur die wenigsten Einwohner werden vorhaben, dort ihr Tier pflegen zu lassen..), wissen wohl nur die Verantwortlichen selbst – mit ziemlicher Sicherheit ist aber der Faktor Optik  auszuschließen:

[Via Gizmodo.com]

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