Als Kreditkarten noch aus Pappe waren

ur-kreditkarte

Im Jahr 1960 wurde der Grundstein für unser heutiges Konsumverhalten gelegt. Bevor wir alle mit Plastikkarten auf Shoppingtour gehen konnten, wurden die ersten Prototypen für Kreditkarten aus Pappe hergestellt. Und nun kann man IBMs ersten Prototypen bei Sotheby‘s ersteigern.

Obwohl das Exemplar nicht mehr als ein kleines Stück Karton mit einem Streifen Magnetband ist, erwartet Sotheby’s für den Prototypen einer Magnetstreifenkarte – von dem nur zwei existieren – bis zu 11.500 Euro. Für wesentlich weniger Geld könnte man sich wohl selber einen basteln, das Original ist aber ein echtes Stück Finanzgeschichte. Der IBM Entwickler Jerome Svigals über die Karte:

IBM verlangte weder Geld für die Entwicklung noch patentierte das Unternehmen die maschinell lesbare Karte. Stattdessen wurde das Konzept kostenlos angeboten. Man nahm an, mit einer steigenden Anzahl an Kreditkartentransaktionen den Absatz von Computern anzukurbeln.

Wer die Ur-Kreditkarte ersteigern will, kann sich hier registrieren. Zahlung per Kreditkarte wird natürlich akzeptiert. [Sotheby’s via The Billfold]

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  1. Wow, das wusste ich gar nicht – sehr cool das zu sehen und wie sich das weiter entwickelt hat, von den Plastikkarten aller möglichen Hersteller zu jetzt oft auch online Varianten wie yuna und co – wo alles nur mehr virtuell ist, wer hätte das wohl gedacht. Aber ein schönes Stück Zeitgeschichte, da werden sich sicher auch Sammler finden die das haben wollen.

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